Ernährung von Hunden

Was darf der Hund fressen und was nicht

Achtung! Ernährung ist auch abhängig von der Futterverträglichkeit des Hundes. Die auf diesen Seiten angebotenen Informationen erheben trotz sorgfältiger Recherche keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität was der Hund fressen darf und was er nicht fressen darf.

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Giftig für den Hund

Aspirin
Wird von unseren Haustieren schlecht abgebaut und ausgeschieden, deshalb kann
es bei zu hoher Dosierung und zu langer Behandlungsdauer zu Vergiftungen
kommen. Es kann zu Nieren- und Leberschädigungen bis hin zu
Flüssigkeitsansammlungen in Lunge und Gehirn kommen. Katzen reagieren
empfindlicher als Hunde. Die toxische Dosis liegt beim Hund bei 50 mg/kg 3x
täglich und bei der Katze bei 25 mg/kg 2x täglich.

Avocado
Die im Avocado enthaltene Toxin-Komponente ist Persin (nicht in allen
Avocadosorten). Es befindet sich in allen Teilen der Pflanze und führt zu schweren
Schädigungen des Herzmuskels und damit zu Atemnot, Husten, Ödeme und
Bauchwassersucht. Eine Vergiftung endet i.d.R. tödlich, da eine spezifische
Therapie nicht existiert.

Benzoesäure
Benzoehaltige Essensreste, Nahrungsergänzungs- und Diätlebensmittel dürfen
nicht an Katzen verfüttert werden. Obwohl die als
Lebensmittelkonservierungsstoff verwendete Benzoesäure ein Naturstoff ist,
können bereits geringe Mengen von nur 5 Promille im Lebensmittel für Katzen
tödlich sein. Im Hunde- und Katzenfutter sind Benzoesäure E210 bis E213 und
verwandte Konservierungsstoffe gesetzlich verboten. Benzoesäure als Naturstoff
ist in Heidelbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen und Preiselbeeren enthalten. E210
bis E213 können in folgenden Lebensmitteln enthalten sein:
Fruchtsaftkonzentrate, Marinaden, Fertigsalate, Kuchenfüllungen, Backmargarine,
Tee-Flüssigkonzentrate (Früchte, Kräuter) zuckerarme Konfitüren, Gelées,
Marmeladen, Gemüse, das in Essig, Oel oder Lake eingelegt ist,
Fischerzeugnissen, nicht erhitzte Milchprodukte, Kaugummi, Senf, Würzmittel und
Diätlebensmittel

Birkenzucker
Birkenzucker, Xylit oder Xylitol hat bei einigen Tierarten (Hunde, Rinder, Ziegen,
Kaninchen) einen stark Insulin-ausschüttenden Effekt, der zu einem
lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) führen kann. Bei
Hunden wurden zudem schwere Leberschädigungen bis zum Leberversagen und
Gerinnungsstörungen beobachtet. Bereits eine Dosis von 0,1 g pro kg
Körpermasse wirkt für das Tier toxisch, eine letale Dosis wird ab ca. 3-4 g Xylit
pro kg Körpergewicht erreicht. Der Verzehr einer Tüte Xylit-haltiger Bonbons kann
selbst für einen großen Hund tödlich sein, wenn das Tier nicht schnellstmöglich
intensivmedizinisch betreut wird.

Bohnen
Es sind nur rohe Bohnen für Hunde giftig. Die rohe Gartenbohne enthält den
Giftstoff Phasin, welcher aber durch den Kochvorgang inaktiviert wird. Bohnen
müssen desshalb immer gekocht und nur in kleinen Mengen verfüttert werden, da
sie sonst zu Blähungen führen können.

Eicheln
Die Menge macht sie giftig. Alle Teile der Eiche, besonders unreife Eicheln, sind
wegen den enthaltenen, sehr grossen Mengen an Gerbstoffen giftig und können
zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen,
Durchfälle) führen. Die Eiche wird auf Grund dieses Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde
aber auch als Heilpflanze eingesetzt. Gesammelt wird die frische Eichenrinde im
Frühjahr. Getrocknet und gemahlen kann daraus ein Sud gekocht werden, der
sowohl äußerlich als auch als Tee (nie mehr als zwei Tassen täglich) angewandt
wird. Anwendungsgebiet innerlich: schwere chronische Entzündungen des Magen-
Darm-Traktes. Anwendung äußerlich: Einreiben von nässenden Ekzemen oder
heißen Entzündungen.

Gewürznelken
Gewürznelken, auch Nelken oder Nägeli genannt, sind die stark duftenden und
brennend scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen des ursprünglich auf
den Molukken (Gewürzinseln) beheimatetet waren. Ein Bestandteil ist
Oleanolsäure mit 2 % Eugenol besitzt eine betäubende Wirkung, weshalb das
Kauen von Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen bekannt ist. Ist
für die Hundernährung auch in niederen Dosen nicht empfehlenswert.

Giftige Beeren
Einbeere, Faulbaum, Goldregen, schwarzer Holunder, Kermesbeere, Kirschlorbeer,
Echter Kreuzdorn, Gemeiner Liguster, Schwarzer Nachtschatten, Schneeball,
wolliger Schneeball, Immergrüner Schneeball, Tollkirsche, Weisswurz

Giftpflanzen (indoor)
Alpenveilchen, Birkenfeige, Brunfelsie, Becherprimel, Belladonnailie Christdorn,
Diffenbachie, Fensterblatt, Flamingoblume, Gummibaum, Klivie, Kroton, Philodendron, Primel, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse, Yuccapalme,
Zimmerkalla

Giftpflanzen (outdoor)
Aronstab, Azaleen, Buchsbaum, Eberesche, Efeu, Eibe, Fingerhut, Ginster,
Goldregen, Herbstzeitlose, Hortensie, Lebensbaum, Narzisse, Mistel, Oleander,
Pfaffenhütchen, Rhododendron, Tollkirsche, Zypressenwolfsmilch

Holunderbeeren
Rohe Beeren sind absolut nicht zu empfehlen, können schlimmen Brechreiz und
oder Durchfall auslösen. Unreife Beeren und grüne Pflanzenbestandteile enthalten
das giftige, zum Erbrechen reizende Glykosid Sambunigrin. Gekocht und den Saft
abgesiebt verlieren sie ihren Giftstoff und werden in kleinen Mengen vertragen.
Wirkt harntreibend, und blutreinigend. Getrocknet (max 10 Stück, fein gehackt)
ist es ein sehr gutes Mittel gegen Durchfall durch die enthaltenen Gerbstoffe.

Kakao
Dieses Nahrungsmittel für Menschen kann vom Hund nur sehr schwer
verstoffwechselt werden. Der Inhaltsstoff Theobromin reichert sich im Körper an,
was letztlich zu Vergiftungen führen kann. Betroffen hiervon sind auch alle
Produkte, welche Kakaobestandteile enthalten (Schokolade). Die tödliche Dosis
für den Hund liegt bei 100 mg Theobromin pro Kg Körpergewicht. Je nach
Kakaogehalt sind dies bei etwa 60 g Milchschokolade pro Kg Körpergewicht, bzw.
8 g Blockschokolade (d.h. 100 g Blockschokolade für einen 12 Kg-Hund) können
einen Hund vergiften. Auch hier reagieren die Tiere mit Durchfall und Erbrechen,
später kommen zentralnervöse Störungen (Zittern, Krämpfe, Lähmungen der
Hintergliedmassen, Bewusstseinsstörungen) hinzu.

Karambole (Sternfrucht)
Obwohl diese Frucht einen noch recht hohen Anteil an Vitamin A und C enthält,
sowie Calcium und Eisen, konnte man in Tierversuchen bei grösseren Mengen
(leider ohne konkrete Mengenangaben) eine Beeinträchtigung der Herzfunktion
beobachten. Insbesondere kam es bei Tieren mit Niereninsuffizienz relativ oft zu
Vergiftungserscheinungen, Erbrechen und Bewusstseinstörungen. Vorsicht ist in
jedem Fall angebracht.

Knoblauch
Knoblauch hat einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel, verbessert die
Fliessfähigkeit des Blutes, hilft bei Entzündungen und Pilzinfektionen. Das
Deutsche Tierhilfswerk warnt unter anderem vor der Verfütterung von Knoblauch:
Knoblauch und andere Gewächse der Pflanzengattung Allium sind toxisch für
unsere Hausgenossen. Sie enthalten Schwefelverbindungen, die die roten
Blutkörperchen zum Platzen bringen. Wie schon der bekannte Arzt und Philosoph
Paracelsus bereits im 15. Jahrhundert bemerkte: „Die Dosis unterscheidet das Gift
vom Heilmittel!“ Durch eine dauerhafte Überdosierung über einen längeren
Zeitraum kann es dann zu einer Zerstörung von Blutplättchen (die so genannte
Heinzkörperbildung) und anämischen Erscheinungen (Blutarmut) kommen. Laut
wissenschaftlichen Untersuchungen kann es ab einer Dosierung von 5 g je kg
Körpergewicht des Hundes zu solchen Schädigungen und
Vergiftungserscheinungen kommen. 5 g entsprechen ca. 2 Zehen frischen
Knoblauchs.

Macadamia Nüsse
Für den Hund sind auch die essbaren Sorten giftig. Die nicht-essbaren Sorten
enthalten cyanogene Glykoside, die durch langes Auslaugen entfernt werden
können. Wirkungsmechanismen: Es ist nicht bekannt, warum Macadamia-Nüsse
für Hunde in grösseren Mengen klinische Symptome verursachen.

Obstkerne
Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose
etc.) aus. Die in den Kernen enthaltene Blausäure führt zu Speicheln, Erbrechen,
Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend roten Schleimhäuten, hellrote Farbe
des venösen Blutes, Atemnot, Krämpfe und Schwäche. Eine Vergiftung tritt aber
nur auf, wenn einerseits die Kerne geknackt und zerbissen werden und
andererseits eine genügend grosse Menge auf einmal aufgenommen wurde.

Schmerzmittel
Insbesondere Aspirin, Paracetamol, Voltaren, Ibupropfen können bei Haustieren
starke Vergiftungserscheinungen auslösen.

Schokolade
Der giftige Stoff, der in Kakaokernen und -schalen vorkommt, das Toxin
Theobromin kann für den Hund tödlich sein. Die tödliche Dosis an reinem
Theobromin geben Wissenschaftler für den Hund mit 100-200 mg/kg an. Das
heißt, dass ein 10-15 kg schwerer Hund durch das Verspeisen von drei Tafeln
Vollmilchschokolade oder einer Tafel Zartbitterschokolade, sterben kann. Je höher
der Kakaoanteil im Schokoladenartikel ist, desto höher auch der
Theobromingehalt. Natürlich wird kein vernünftiger Hundehalter seinem Hund drei Tafeln Schokolade reichen, aber man sollte sich diese Tatsache schon bei der
Fütterung eines kleinen Stücks Schokolade vor Augen halten.

Süssigkeiten
Obwohl sie von den meisten Hunden geliebt werden gehören sie aufgrund des
sehr hohen Zuckergehaltes nicht zur Ernährung eines Hundes.

Süsstoffe künstlich
Künstliche Süsstoffe, insbesondere Xylit kann zu enem lebensbrohlichem Abfall
des Blutzuckerspiegels und zu Leberversagen führen.

Teebaumöl
Auch andere ätherische Öle werden häufig äußerlich angewendet, sind aber für
Katzen wegen der Acetylsalicylsäure sehr giftig wenn sie oral aufgenommen
werden und das lässt sich bei Tieren die sich so gründlich putzen wie Katzen
selten vermeiden.

Trauben
Der Auslöser der Unverträglichkeit sind die Kerne. Dies betrifft nicht alle Hunde.
Bei einem Hund mit Überempfindlichkeit kann 1 (!) Traube ein Nierenversagen
machen laut Thierry Francey (Nierenspezialist Tierspital Bern). Hat er die
Empfindlichkeit nicht, kann er ein kg fressen. Man nennt diese
Ueberempfindlichkeit eine Idiosynkrasie. Diese Fehlfunktion/Nichtfunktion
defekter oder fehlender intakter Enzyme kann angeboren oder erworben sein

Walnuss
Die reife Nuss und deren braunen Schale sind nicht giftig. Die Walnuss ist im
botanischen Sinne eigentlich keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Die Nüsse sind
reich an pflanzlichem Eiweiss, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen (A, B-
Komplex, C und etwas weniger Vitamin E ) sowie an Mineralstoffen (Kalzium,
Zink, Eisen). Aeuesserste Vorsicht ist aber geboten bei den grünen Fruchtschalen
um die Walnuss. Diese können von einem toxinbildenden Pilz befallen sein
(Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar mit
Strychnin), welches bei Einnahme durch seine stark neurotoxische Wirkung bei
Hunden zum Tod führen kann. Dieser Pilzbefall ist nicht sichtbar. Obwohl diese
Schale bitter ist, könnte sie vor allem von Welpen oder jungen Hunden im Spiel
aufgenommen werden.

Xylit
Xylit, Xylitol oder Birkenzucker hat bei einigen Tierarten (Hunde, Rinder, Ziegen,
Kaninchen) einen stark Insulin-ausschüttenden Effekt, der zu einem
lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) führen kann. Bei
Hunden wurden zudem schwere Leberschädigungen bis zum Leberversagen und
Gerinnungsstörungen beobachtet. Bereits eine Dosis von 0,1 g pro kg
Körpermasse wirkt für das Tier toxisch, eine letale Dosis wird ab ca. 3-4 g Xylit
pro kg Körpergewicht erreicht. Der Verzehr einer Tüte Xylit-haltiger Bonbons kann
selbst für einen großen Hund tödlich sein, wenn das Tier nicht schnellstmöglich
intensivmedizinisch betreut wird.

Zigaretten
Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch Kauen, bzw. Fressen von
Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese
wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles mögliche ausprobieren.
Anfangs kommt es zur Erregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern,
Speicheln, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe,
Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps.

Zwiebeln
Grössere Mengen Zwiebeln sind giftig für Hunde. Sie enthalten das giftige N-
Propyldisulfid, welches zur Hämolyse (=Zerstörung der roten Blutkörperchen)
führen. Dabei ist es gleich, ob die Zwiebel roh oder gekocht gefressen wird.
Gemäss dem Veterinärtoxikologischen Institut der Universität Zürich:
Vergiftungen treten ab 40 g pro Kg Hund auf, d.h. für einen 35 Kg Hund also erst
bei 1,4 kg (!) Zwiebeln.

Ungiftig für den Hund

Frischwaren die man füttern darf
Ich habe versucht die wichtigsten Angaben zusammenzutragen. Diese Liste wurde von verschiedenen Fachleuten kontrolliert. Trotzdem möchte ich mich von der Vollständigkeit und der absoluten Richtigkeit aller Angaben distanzieren.

Aepfel
Sie sind nicht nur gesund, sondern auch kalorienarme Sattmacher.
Enthalten Pektin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium
und Fruchtzucker. Bei leichten Darmerkrankungen wie Durchfall
erreicht man mit einem geriebenen Apfel, der an der Luft stehen
gelassen wird, bis die ausgebreitete Masse eine bräunliche Farbe
annimmt, gute Erfolge.

Alfalfa-Sprossen
Alfalfa, Synonym zu Luzerne, ist eine bei uns v.a. als Viehfutter
bekannte Leguminose. Alfalfasprossen enthalten reichlich Vitamin C,
ferner Karotin, Vitamin D, K, E, verschiedene B-Gruppen, und haben
einen hohen Mineralstoffgehalt (Phosphor, Kalium, Calcium,
Magnesium, Silizium, Kobalt, Schwefel).

Algen
Eine zusammenfassende Bezeichnung lebender, niederer Pflanzen. Sie
leben meist im Wasser frei schwimmend oder festsitzend auf dem
Land: als Nahrungsmittel zur Gewinnung von Alginsäure und Jod und
Futter und als Rohstoffe zur Gewinnung pflanzliches Öles.
Hervorzuheben ist seine positive Wirkung auf die Pigmentierung und
den allgemeinen Zustand des Fells. Der hohe Jod-Gehalt optimiert die
Schilddrüsenfunktion. Darüber hinaus fördert die Alge die Verdauung
und die Futterverwertung. Viele Nahrungsmittel aus Algen enthalten
derartig viel Jod, Quecksilber, giftiges Cadium oder Arsen, dass sie der
Gesundheit erheblich schaden können. Wenn sie die Herkunft des
Produktes nicht kennen, gilt: besser nicht verwenden!

Amaranth
Diese drei alternativen Getreidearten gehören eigentlich nicht in die
Gruppe der Getreidearten. Quinoa, Amaranth und Buchweizen sind die
bekanntesten Vertreter der sogenannten Pseudogetreide, denn sie
bilden ähnlich wie Getreide stärkehaltige Körner aus. Ihre Samen
können wie Getreidekörner verarbeitet werden, so dass sie
beispielsweise wie Reis als Beilage verzehrt werden können. Sie sind
glutenfrei. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund
weist bei den Pseudogetreiden auf einige gefährliche Eigenschaften hin.
Was viele nicht wissen: Sie enthalten bestimmte Gerbstoffe, die dafür
verantwortlich sind, dass der menschliche Organismus Vitamine und
Mineralstoffe schlechter aufnimmt. Darüber hinaus hemmen sie
Verdauungsenzyme und erschweren die Verwertung von Eiweiß aus der
Nahrung. Inwieweit sich dies auf den hündischen Organismus
übertragen lässt, entzieht sich meinen Kenntnissen.

Ananas
Enthält das Enzym Bromelin, das die Eiweisspaltung und
Fettverbrennung anregt. Reich an Kalium, Magnesium, Phosphor,
Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Vitamin C. Enthält leider auch
einen unglaublich hohen Säuregehalt, daher nur wirklich reif bis
überreif, zermanscht und nicht zu oft füttern.

Anis
Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und ist in unseren Breiten nur
in Gärten anzufinden. Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der
Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt. In der
Heilkunde hilft Anis bei Husten, Magen- Darmstörungen, Blähungen
und bei der Milchbildung.

Apfelessig
Ausgangsbasis des Apfelessigs ist Apfelmost. Aus dieser
alkoholhaltigen Basis entsteht durch Fermentation Essig. Apfelessig
wird eine Reihe positiver Eigenschaften nachgesagt. Er soll bei einer
innerlichen oder äußerlichen Anwendung eine Reihe von Beschwerden
wie beispielsweise erhöhte Blutfettwerte, Asthma und ähnliches
lindern. Als Grund für diese Wirkung wird der hohe Gehalt bestimmter
Inhaltsstoffe wie Kalium, Calcium und Pektine angeführt.
Wissenschaftliche Untersuchungen können diese Eigenschaften nicht
bestätigen. Sicher ist hingegen dass durch Apfelessig der Stoffwechsel
angeregt wird und dass er in der Verwendung der Fellpflege gute
Dienste erbringen kann.

Apfelmus
Apfelmus ist, wie der Name schon sagt, ein Mus aus Kulturäpfeln. Zur
Herstellung von Apfelmus werden die Aepfel erst vom Kernhaus
getrennt und dann in kleine Stücke zerschnitten und aufgekocht.
Dadurch geht das enthaltene Vitamin C verloren. Es sollte dem
Apfelmus kein Zucker zugesetzt sein. Wirksames Abführmittel.

Aprikosen
Gut für Haut und Schleimhäute, wirken blutbildend, appetitanregend,
sind aber auch harntreibend. Wichtiger Lieferant von Folsäure .
Enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders
Kalium und Eisen, Niacin, Panthothensäure und viel Beta-Carotin und
Lycopin. Früchte immer pürriert und in reifem Zustand verfüttern.

Artischocke
Artischocken waren schon im alten Ägypten als Nähr- und Diätpflanze
bekannt. Sie steigern die entgiftende Arbeit der Leber und können
Gallensteine verhindern, da der Gallenfluss gefördert wird. Sie wird mit
Erfolg bei unspezifischen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen,
Völlegefühl und Reizdarmsyndrom eingesetzt. Säugenden Hündinnen
sollten keine Artischockenblätter gegeben werden, da sie die
Milchbildung hemmen können.

Bananen
Sie enthält 10 verschiedene Vitamine, besonders B 6, viele
Spurenelemente besonders Kalium, Mangnesium, Zink, Kalzium, dazu
Panothensäure, Folsäure, Fruchtzucker, das „Glückshormon“ Serotonin
und das „Schlafmittel“ Tryphophan. Sie sind zudem stärkehaltig und
sättigen gut. Bananen wirken auch stopfend.

Baumnuss
Baumnüsse enthalten zwischen 40 und 60 % Fett, ausserdem viel
Vitamin E, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.

Bienenhonig
Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau
bereiten. Aus dem Nektar wird von den Bienen Blütenhonig, aus dem
Honigtau (den Ausscheidungen der Blattläuse) der Waldhonig
produziert. Der Honig enthält mehrere antibakterielle Stoffe, welche
das Wachstum vieler verschiedener Bakterien hemmen. Neben
verschiedenen Zuckerarten enthält Honig 15 bis 21 % Wasser
(Heidehonig bis 23 %) sowie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen,
Aromastoffe und Mineralstoffe.

Bierhefe
Die als Nebenprodukt bei der Bierbrauerei anfallende Bierhefe muss
entbittert werden, da die Zellen Bitterstoffe aus dem Hopfenextrakt
anreichern. Hefen sind sporenbildende, sich durch Sprossung
vermehrende, einzellige Pilze. Sie entfalten daher eine probiotische
Wirkung und wirken Durchfallerkrankungen entgegen. Sie sind reich an
Vitaminen der B-Gruppe und Mineralstoffen und enthalten Proteine mit
einem hohen Gehalt an Lysin und Tryptophan. Bierhefe hat zudem eine
besondere Wirkung auf die Stärkung von Haaren und Nägeln und auf
trockene, glanzlose Haut.

Birkenblätter
Birkenblätter finden Verwendung als harntreibendes Mittel bei
Nierenleiden und Wassersucht, aber auch zur Blutreinigung sowie bei
Gicht und Rheuma. Sie enthalten u.a. ätherisches Öl, Flavonoide,
Vitamin C, Gerbstoff, Kaliumsalze und Saponine.

Birnen
Birnen sind verdauungsfördernd und leicht entwässernd. Die
enthaltenen Gerbsäuren und wirken sich günstig auf Magen- und
Darmentzündungen aus. Enthalten Karotin, Vitamin C, 4 Vitamine B,
viel Kalium zusätzlich Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer,
Eisen, Jod und einen hohen Säuregehalt, daher nur wirklich reif bis
überreif, zerdrückt und nicht zu oft füttern.

Blaubeeren
Die Blaubeere enthält sehr viel Karotin, Vitamin B 6, Vitamin C,
Magnesium und sie ist kalorienarm. Wissenschaftler des
„Forschungszentrums für Ernährung gegen das menschliche Altern“ in
Boston haben herausgefunden, dass bestimmte Inhaltsstoffe in
farbintensiven Früchten wie Blaubeeren, Erdbeeren oder auch Roten
Beten (Randen) erfolgreich im Kampf gegen chronische Krankheiten
oder Krebs sind, denn sie können Zellbruchstücke, so genannte freie
Radikale, neutralisieren. Wie bei allen Früchten ist aber eine dosierte
Anwendung angezeigt.

Blumenkohl
Blumenkohl ist reich an Vitamin C und Kalium. Er enthält ausserdem
Calzium und Phosphor und Folsäure. Wegen seinem Gehalt an
Zitronen- und Apfelsäure ist er im Vergleich zu anderen Kohlsorten
sehr bekömmlich. Wie andere Kohlsorten ist auch Blumenkohl wegen
seiner postulierten, positiven Wirkung hinsichtlich der Krebsprävention
im Gespräch. Wegen der besseren Verträglichkeiten sollten alle
Kohlarten in kleinen Mengen und vorzugsweise gedämpft oder gekocht
verfüttert werden.

Blut
Im Blut enthalten sind Salzionen (Ion): Natrium-, Chlorid-, Kalium-,
Magnesium-, Phosphat- und Kalziumionen sowie Proteine (Eiweiße)
Blättermagen
Vormagen des Rindes, enthält ungereinigt viele Vitamine und
Mineralstoffe. Empfindliche Hunde, oder solche die es nicht gewöhnt
sind, können mit Durchfall reagieren.

Bockshornklee
Bockshornklee, auch „Griechisch Heu“ genannt, wächst vorwiegend im
Orient und im östlichen Mittelmeerraum. Es enthält Schleimstoffe,
Trigonellin, hochwertige Proteine, Cholin sowie eine Reihe von
Steroidsaponiden. Die medizinische Indikation reicht von
adstringierend, Durchfall, Appetitlosigkeit, Untergewicht, Fieber,
Stoffwechselstörungen, Magengeschwüre, Hals- und
Mandelentzündung, Demineralisation, milchbildend,
verdauungsfördernd. Bockshornklee stimuliert den Uterus und sollte
während der Trächtigkeit nicht eingesetzt werden.

Bohnen
Die rohe Gartenbohne enthält den Giftstoff Phasin, welcher aber durch
den Kochvorgang inaktiviert wird. Im Unterschied zu den Getreidearten
enthalten sie weniger Kohlenhydrate, die schwerer verdaulich sind,
aber mehr Rohprotein, welches eine hohe Verdaulichkeit aufweist.
Bohnen müssen immer gekocht und nur in kleinen Mengen verfüttert
werden, da sie zu Blährungen führen können.

Braunhirse
Die Braunhirse gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und ist im
Vollwert- und Rohzustand wegen seiner Nährstoffkombination
geschätzt. Sie zählt zu den mineralstoffreichsten Getreide, besonders
ist sie reich an Kieselsäure und Spurenelementen. Sie enthält doppelt
soviel pflanzliches Fett wie Weizen und fast sämtliche Vitamine. Die
Hirse ist viermal fluorreicher als Hafer –und Weizenfeinmehl. Die
Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEK) warnt
vor einem sorglosen und übermässigen Verzehr, da Braunhirse
möglicherweise auch Stoffe enthält, die die Gesundheit beeinträchtigen
können. Die Braunhirse enthält hohe Anteile an Flavonoiden und steht
auch im begründeten Verdacht Gerbstoffe wie Tannine und andere
antioxidative Verbindungen zu enthalten. In der geschälten, gelb
pigmentierten Speisehirse (Gelbhirse, Goldhirse) und daraus
hergestellten Produkten befinden sich keine
gesundheitsbeeinträchtigenden Stoffe.

Brennesseln
Eine alte, wertvolle Heilpflanze. Sie reinigt den ganzen Organismus von
Schlackenstoffen und entgiftet. Daher die Anwendung bei Rheuma und
Gicht, wirkt blutreinigend bei Hautkrankheiten und gleicht den
Hämoglobinspiegel im Blut aus. Sie stimuliert die Verdauungsdrüsen (in
Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle) und hat zudem eine
milchbildende, blutzuckersenkende, entgiftende und
stoffwechselanregende Wirkung. Die Verabreichung soll immer roh
bzw. frischem, oder getrocknet in zerkleinertem Zustand erfolgen.
Vorsicht: enthält Histamin, nur in kleinen Mengen füttern und nicht
allzu oft. Kann daher aber leichten Juckreiz lindern.

Broccoli
Reich an Flavone und Sulforaphan, viel Karotin, Kalzium, Vitamin C,
Vitamin der B-Gruppe, Kalium, Natrium, Eisen, und Selen. Enthält aber
Bitterstoffe, welche nicht alle Hunde mögen. Wegen der besseren
Verträglichkeiten sollten alle Kohlarten in kleinen Mengen und
vorzugsweise gedämpft oder gekocht verfüttert werden.

Brombeeren
Verdauungsfördernd, schleimlösend, blutreinigend und blutbildend,
keim- und pilztötend, haben sie zusätzlich die Eigenschaft die Leber zu
entgiften. Enthält reichlich Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen,
Flavone, welche zur Verdichtung der Gefässwände beitragen. Wirken
entzündungshemmend und gelten als zellschützend. Enthält
Gerbstoffe, kann daher auch leichten Durchfall lindern.

Brot
Brot besteht aus Getreidemehlen, die mit Hefe oder Sauerteig und Salz
versetzt werden. Durch den Backvorgang wird deren Stärke
aufgeschlossen. Es handelt sich um ein eiweissarmes Produkt, dessen
Verdaulichkeit bei ca. 75 % liegt. Brot sollte nur in abgelagertem
Zustand /getrocknet verfüttert werden um das Risiko einer
Fehlgährung im Magen-Darmtrakt zu vermeiden. Altbackenes
Vollkornbrot eignet sich sehr gut als Hundekuchenersatz. Enthält Basen
und wirkt der Uebersäuerung entgegen.

Brunnkresse
Kresse, Brunnenkresse, Wasserkresse gehören in die Familie der
Kreuzblütler sowie beispielsweise auch der Rettich oder Meerrettich.
Brunnenkresse, welche nach der Schneeschmelze in den sauberen
Bergbächen zu ernten ist, hilft mit ihren Senfölen der Verdauung und
stärkt das Immunsystem. Ebenso hilft sie bei Blutarmut, Kropfbildung
oder chronischer Bronchitis. Brunnkresse wirkt harntreibend. Sobald
die Pflanzen blühen, ab Mai, sollte sie nicht mehr geerntet werden, da
ihre Wirkstoffe ab diesem Zeitpunkt die Nieren reizen können.

Buchweizen
Diese drei alternativen Getreidearten gehören eigentlich nicht in die
Gruppe der Getreidearten. Buchweizen, Amaranth und Quinoa sind die
bekanntesten Vertreter der sogenannten Pseudogetreide, denn sie
bilden ähnlich wie Getreide stärkehaltige Körner aus. Ihre Samen
können wie Getreidekörner verarbeitet werden, so dass sie
beispielsweise wie Reis als Beilage verzehrt werden können. Sie sind
glutenfrei. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund
weist bei den Pseudogetreiden auf einige gefährliche Eigenschaften hin.
Was viele nicht wissen: Sie enthalten bestimmte Gerbstoffe, die dafür
verantwortlich sind, dass der menschliche Organismus Vitamine und
Mineralstoffe schlechter aufnimmt. Darüber hinaus hemmen sie
Verdauungsenzyme und erschweren die Verwertung von Eiweiß aus der
Nahrung. Inwieweit sich dies auf den hündischen Organismus
übertragen lässt, entzieht sich meinen Kenntnissen.

Buttermilch
ist ein frisch-säuerlich schmeckendes, leicht dickflüssiges
Getränk, das bei der Butterherstellung entsteht. Bei der Herstellung
von Butter aus Rahm bleibt Milchflüssigkeit übrig – Buttermilch. Je nach
Art des Butterungsrahms entsteht süsse oder saure Buttermilch. Sie
zeichnet sich durch einen niedrigen Fettgehalt und dem nahezu
vollständigen Gehalt der sonstigen Nährstoffen der Milch aus. Weitere
wertvolle Inhaltstoffe sind neben durchschnittlich 3.5% Protein vor
allem noch Calcium, Magnesium, Kalium, B – Vitamine und Lecithin.
Vorsicht, kann abführend wirken.

Butterschmalz
Butterschmalz entsteht ausschließlich durch das Schmelzen von reiner
Butter daher auch der Name Butter“schmalz“, der jedoch der hohe
Wasseranteil entzogen wurde.

Büffelhautnochen
Büffelhautknochen, wenn sie denn von der Haut der Rinder hergestellt
wurden, enthalten sehr viel Eiweiss. Es könnte sich aber durchaus um
die Haut oder tierische Nebenprodukte anderer Tiere handeln. So steht
im Amtsblatt der Europäischen Union für die Einfuhr dieser Produkte
folgender Passus: Im Falle von Kauspielzeug aus Huftierhäuten….oder
im Falle von Kauspielzeug aus anderen tierischen Nebenprodukten als
Huftiere müssen diese einer Hitzebehandlung von mindestens 90 Grad
unterzogen werden um eine Kontamination mit Krankheitserregern
(Salmonellen, Enterobacteriacea) nach der Behandlung zu verhindern.

Chicoéewurzeln
Im Unterschied zu seinen Blättern enthält die Wurzel zwar fast
dieselben Nährstoffe, aber keinen oder kaum Bitterstoff. Das
enthaltene Inulin, ein Ballaststoff, soll das Risiko an Dickdarmkrebs zu
erkranken mindern.

Chicorée
Chicorée gehört zur botanischen Familie der Korbblütler, Er ist bei uns
auch als Brüsseler bekannt. Er wird unter Lichtausschluss aus
Chicoréewurzeln getrieben. Er enthält den Bitterstoff Intybin. Nebst
Vitamin C enthält er auch grössere Mengen Kalium, Kalzium,
Magnesium und Phosphor.

Chinakohl
Im Gegensatz zu vielen Kohlarten ist Chinakohl leicht verdaulich und
nicht blähend. Enthält Eiweiss, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Senföl,
Mineralstoffe und reichlich Provitamin A und Vitamin C. Wie alle
Gemüse sollte auch Chinakohl kleinstmöglich geschnitten werden,
damit seine wertvollen Inhaltsstoffe möglichst gut aufgenommen
werden können vom Hund.

Dill
Dill, Gurkenkraut oder Kapernkraut ist ein indisches Küchenkraut.
Wirkt Blähungen entgegen, und wirkt wohltuend und entspannend auf
Magen und Darm, appetitanregend und verdauungsfördernd. Bei
säugenden Hündinnen regt es den Milchfluss an.

Dinkel
Dinkel, das Urgetreide aus der Bronzezeit, hat Eigenschaften, um die
es die meisten andern Nahrungsmittel beneiden könnten. Dinkel ist
nicht nur eines der eiweissreichsten Getreide, sondern enthält auch
viele Vitamine (E, B-Gruppe, Folsäure, Niacin) und Mineralstoffe, vor
allem Eisen, Magnesium, Phosphor. Es enthält sechs von acht
essentiellen Aminosäuren . Dinkel ist kein Allergie-Auslöser und wird
selbst von Weizenallergiker oft sehr gut vertragen.

Distelöl
Distelöl wird aus den Samen der Färberdistel gewonnen. Es ist
besonders reich an ungesättigten Fettsäuren (75 %). Davon sind 78 %
Linolsäure. Damit hat es den höchsten Linolsäuregehalt aller
Pflanzenfette.

Echinacea
Der rote Sonnenhut ist seit Urzeiten bekannt. Er diente bereits den
Indianern als pflanzliches Antibiotikum von aussen und innen. Zur
Stärkung der Abwehrkräft wird es ebenso empfohlen, wie zur
Vorbeugung gegen Bakterien und Viren.

Eier gekocht
Gute Eiweissquelle mit hoher Gesamtverdaulichkeit.

Eierschalen
Gemahlen oder zerstossen verabreicht, ist sie ein sehr guter Lieferant
für Mineralien und Kalzium.

Eigelb
Der Dotter weist im Ei den höchsten Proteinanteil auf. Er ist ausserdem
reich an Fett und auch der Anteil an Phosphor, Eisen und den
Vitaminen A und B1 und B8 (Biotin) ist deutlich höher als im Eiklar. Der
Vitamin A-Gehalt ist im Vergleich mit anderen Lebensmitteln sogar
sehr hoch. Verbessern den Haarglanz des Felles.

Eiklar
Wegen der Biotin bindenden Eigenschaften des enthaltenen Avidin
sollte ab bestimmten Mengen darauf verzichtet werden.

Ente
Durch die bei Wasservögeln typisch isolierende Fettschicht unter der
Haut, besitzt das Entenfleisch einen sehr hohen Anteil an ungesättigten
Fettsäuren. Gegen die Fleischqualität wäre eigentlich nichts
einzuwenden. Enten ergeht es aber nicht besser als Masthühnern und
Puten. Ihr Leiden wird allerdings noch dadurch verschärft, dass sie
Wassertiere sind. Man verstümmelt sie zudem an Schnäbeln und
Krallen, damit sie sich nicht gegenseitig verletzen, wenn sie zu
Tausenden zusammengepfercht werden.

Erbsen
Erbsen sollten nur gekocht und in kleineren Mengen verfüttert werden,
da es ansonsten zu Blähungen führen könnte. Sie enthalten viel
Rohprotein, welches eine Verdaulichkeit von ca. 80 % aufweist und
einen hohen Vitamin B-Anteil.

Erdbeeren
Sie gelten als entschlackend, reinigen Schleimhäute, beschleunigen die
Wundheilung. Ihr Vitamin B-Gehalt sorgt für bessere
Konzentrationsfähigkeiten, schönes Fell und ihr Natriumgehalt bindet
Säuren im Körper. Ihr Vitamin C Gehalt ist grösser als bei der Zitrone.
Insgesamt eine sehr wertvolle Frucht, die neben Pektin, Flavone,
Kalium, Kalzium, Phosphor Eisen, Natrium auch Flavone enthält. Wie
bei allen Früchten, erst im reifen bis überreifen Stadium verfüttern.

Erdnuss
Die Erdnuss ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler.
Die reife Erdnuss kann roh, geröstet oder gekocht gegessen werden.
Die Erdnuss hat mit einem Eiweißgehalt von 25% einen hohen
Nährwert. 100 g Erdnüsse enthalten 180 mg Magnesium. Damit
gehören Erdnüsse zu den magnesiumsreichsten pflanzlichen
Nahrungsmitteln. Allerdings enthalten sie einen geringen Anteil an
Omega-3-Fettsäuren. Vorsicht, das allergene Potenzial ist im Vergleich
zu anderen Lebensmittelallergenen relativ hoch.

Erdnussöl
Erdnussöl ist ein Speiseöl, das aus den Nüssen der Erdnusspflanze
gewonnen wird. Durch Auswaschen oder Extrahieren mit
Lösungsmitteln und anschließender Raffinierung wird das Erdnussöl
hergestellt. Es ist fast farblos. Die Zusammensetzung des
Fettsäureanteils ist stark vom Anbaugebiet abhängig, handelsübliche
Öle enthalten 35-72 % Ölsäure, 13-45 % Linolsäure, 6-16 %
Palmitinsäure, 1,3-6,5 % Stearinsäure, 1-3 % Arachinsäure, 1-5 %
Behensäure und 0,5- 3,0 % Lignocerinsäure, wobei das Vorkommen
den drei letztgenannten Fettsäuren für das Erdnussöl charakteristisch
ist. Vor allem ist darauf zu achten, dass kalt gepresstes Oel
Verwendung findet.

Estragon
Diese Gewürzpflanze gehört zur Familie der Korbblütengewächse und
ist relativ nahe mit dem Wermut verwandt. Da Estragon den
krebserzeugenden und erbgutschädigenden Stoff Estragol enthält,
sollte sein Verzehr minimiert werden.

Euter
Bei niedrigem Fettanteil ist es eigentlich ein guter Rohproteinlieferant
mit hoher Verdaulichkeit. Durch den oft vorhandenen Restmilchgehalt
(siehe Milch von der Kuh) führt es nicht selten zu Durchfällen. Daher
nur in kleineren Mengen verfüttern.

Feigen
In der Feige hat es eine ausgewogene Kombination von elf Vitaminen,
höchster alkalischer Wert aller Lebensmittel. Im Anbau frei von
Chemikalien, denn der Feigenbaum reagiert empfindlich auf
Kunstdünger. Vorsicht: Hat eine abführende Wirkung.

Fenchel
Dieses Gemüse ist reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen,
Magnesium, Kalium und Calcium. Es enthält ebenfalls grosse Mengen
an Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure. Das im Fenchel
enthaltene Menthol-Oel, das Anathol und das kampferartige Fenchon
wird nicht von allen Hunden gemocht. Wir raten deshalb zu sparsamer
Anwendung, obwohl die Inhaltsstoffe dieses Gemüses sehr hochwertig
sind.

Fenchelsamen
Die Samen des Fenchels schmecken dem Anis sehr ähnlich. Letztere
werden manchmal als Gewürz in Schwarzbrot mitgebacken oder zu
einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei Magen- und
Darmbeschwerden wirkt und Krämpfe zu lindern vermag.
Fenchelsamentee hilft auch bei Husten.

Fette pflanzlich
Energieliefernder Nährstoff mit hohem Brennwert pflanzlicher Herkunft.
(z.B. Speiseöle wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Olivenöl usw.).
Pflanzliche Fette sind „essentiell“, also lebensnotwendig.

Fette tierisch
Energieliefernder Nährstoff mit hohem Brennwert tierischer Herkunft.
(z.B. Butter, Geflügelfett, Rindertalg). Tierisches Fett enthält
Cholesterin und vorwiegend gesättigte Fettsäuren (Ausnahme: Fische).

Fisch
Hervorragender Eiweiss- und Jodlieferant. Enthält wertvolle Omega-3-
FettsäurenFischgräte

Fisch ist an sich ein sehr wertvolles Nahrungsmittel. Vorsicht ist aber
angebracht mit den darin enthaltenen Gräten.

Fischöl
Fischöl zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt am Omega-3-
Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren aus. Bei Haut- und Fellproblemen,
geschwächtem Immunsystem, Stoffwechselstörungen und Neigung zu
Allergien können Omega-3/6-Fettsäuren das Wohlbefinden positiv
beeinflussen. Vorsicht ist jedoch geboten wenn die Herkunft des
Fischöls nicht bekannt ist, da es oft schwermetallbelastet ist und einen
hohen Dioxingehalt aufweist.

Flachsöl
Flachsöl oder synonym Leinöl liegt mit 2.372 mg pro Teelöffel an der
Spitze der Omega 3-Fettsäuren. Vorsicht: Viele Hersteller von Ölen
verwenden Hexan, ein chemisches Lösungsmittel, um das Öl von der
Saat zu extrahieren. Im Gegensatz zu den Menschen reagieren Hunde
und Katzen hochallergisch auf Hexan.

Fleisch
Die Nr. 1 in der Hundeernährung. Diese besonders hochwertige
Eiweißquelle enthält die für den Hund optimale
Aminosäurenzusammensetzung, die Verdaulichkeit von fettarmem
Fleisch liegt bei 98% (Ausnahme: Schweinefleisch, dessen Wertigkeit
niedriger ist), Es sollte aber bedarfsgerecht und nicht einseitig gefüttert
werden. Täglicher Bedarf ca. 2 bis 2 1/2 % des Hundegewichts. Kleine
Tiere haben einen verhältnismäßig höheren Eiweissbedarf als grössere.

Forelle
Die Forelle zu den Fischsorten gehörend ist an und für sich ein
gesundes Lebensmittel. Mit dem Gehalt von 560 mg pro 100 g
Forellenfleisch bildet es aber das Schlusslicht der Omega-3 Fettsäuren
unter den diversen Fischsorten.

Früchte

Früchte sind sehr vitaminreich und ein wertvolles Nahrungsmittel auch
für Hunde. Sie sollten allerdings dosiert verabreicht werden, da einige
Fruchtsorten recht viel Fruchtsäure enthalten.

Gans
Unter küchenpraktischen Gesichtspunkten zählt man Gänse zum
Fettgeflügel bzw. Geflügel mit dunklem Fleisch. Es enthält hochwertige
Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe. Etwa 80% der Gänse werden
eingeführt und kommen aus Polen, Ungarn und zum Teil auch aus
Tschechien. Dort ist die Haltung vielfach katastrophal.

Gartenkresse
Gartenkresse enthält viel Vitamin C, dazu die Vitamine B1 und K,
Carotin, Schwefel und Eisen. Sie soll die Produktion roter
Blutkörperchen anregen. Ferner wird ihr nachgesagt, dass sie bei
Haarausfall helfen soll.

Geflügel
Geflügel ist ein Sammelbegriff für Vögel, die als Nutztiere gezüchtet
werden. Als Geflügel bezeichnet man beispielsweise Enten, Gänse,
Hühner, Perlhühner, Wachteln Truthühner. Diese Geflügelarten sind
domestiziert und werden darum auch als Hausgeflügel bezeichnet.

Geflügelfett
Geflügelfett generell ist sehr hochwertig und leicht verwertbar.
Hühnerfett zum Beispiel besteht zu 30 Prozent aus gesättigten, zu 45
Prozent aus einfach ungesättigten und zu 21 Prozent aus mehrfach
ungesättigten Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren können den
Cholesterinspiegel senken. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind
zudem essentiell.

Geflügelfleisch
Geflügelfleisch hat, je nach Geflügelart, einen Eiweißanteil zwischen 18
und 24 Prozent. Reines Muskelfleisch, etwa ein Puten– oder
Hähnchenschnitzel, enthält ca. 24 Prozent Eiweiss. Fleischeiweiss
enthält nahezu alle Bausteine, die zum Aufbau von körpereigenem
Eiweiß notwendig sind. Leider geriet dieses hochwertige
Nahrungsmittel immer wieder in die Schlagzeilen, sei es durch
Skandale in der Massentierhaltung, als Träger von Salmonellen oder in
jüngster Zeit durch die Vogelgrippe.

Gemüse
Vitaminbeinhaltender Ballaststoffträger, muss aufgespalten, also fein
gerieben roh oder schonend gedünstet unter das Futter gemischt
werden. Die Verwertbarkeit der einzelnen Gemüse ist unterschiedlich.

Gemüsesaft
Frischer Gemüsesaft enthält all die Vorteile von frischem Gemüse in
konzentrierter Form. Sie sind eine wahre Vitamin- und
Mineralstoffbombe. Frischsäften gegenüber gibt es aber auch
milchsauer vergorene Säfte, welche nicht von allen Hunden gut
vertragen werden. Durch das Einsetzen von Milchsäurebakterien
werden zwar die Mikroorganismen zusätzlich noch angereichert und
begünstigt den Aufbau einer physiologischen Darmbakterienflora. Bei
der milchsauren Gärung werden Zuckerbestandteile des Saftes in
Milchsäure aufgespalten. Diese Milchsäure stabilisiert außerdem durch
den niedrigen PH-Wert den Vitamin-C-Gehalt im Saft und verbessert
die Haltbarkeit. Auch Gemüsesäfte mit einem von Natur aus hohen
Nitratgehalt, wie z.B. von Rote-Bete oder Rettich, profitieren von der
Milchsäure, weil durch ihre Anwesenheit die Nitrosaminbildung im
Magen verringert wird.

Gerste
Da die Körner der Gerste mit den Spelzen verwachsen sind, besitzt die
Gerste einen hohen Zelluloseanteil (8-15 %). Ohne Spelzen enthalten
Gerstenkörner 60-70 % Kohlenhydrate, überwiegend in der Form von
Stärken, 11 % Eiweiße, 10 % Ballaststoffe, je 2 % Fett und Mineralien
sowie das Vitamin B. Die Kornerträge der Gerste werden überwiegend
als Futtergetreide verwendet, insbesondere da das Loslösen der
Spelzen mit hohen Kosten verbunden wäre. Daher gehe ich davon aus,
dass im Hundefutter verwendete Gerste immer mit Hülse Verwendung
findet.

Getreide
Kann regelmässig unter das Futter gemischt werden, sofern keine
Unverträglichkeiten (Allergien) dagegen sprechen. Vor allem das
Vollkorngetreide ist ein hervorragender Energielieferant und
Basenspender. Enthält viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.
Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Verdauung. Getreide wird nur in
aufgeschlossener Form vom Hund verwertet.

Ginkgo
Ginkgo findet in der Naturheilkunde traditionell Anwendung bei
Durchblutungsstörungen jeglicher Art. Konzentrationsschwäche gehört
zu seinem Indiaktionskreis ebenso wie Arteriosklerose und
Venenschwächen. Die Wirkstoffe Ginkgetin, Ginnol, Flavonglykosid,
Querencetin, Isothamnethin, Kampferöl, Sitesterin, Laktone und
Katechingerbstoff sind schmerzstillend, gefässerweiternd und
durchblutungssteigernd. Vorsicht vor anstehenden Operationen: In
Einzelfällen hat Ginkgo die Narkose beeinträchtigt. (Aerztezeitung vom
1.12.1997)

Gras
Oft geht das Grasfressen einher mit einer Magenproblematik, sei es
dass Nahrung nicht verdaut werden kann oder einfach unbekömmlich
ist oder aber es fehlt zusätzlich an wichtigen Mineralstoffen und/oder
Vitaminen (z.B. Folsäure) in der Nahrung des Tieres. Gerücht ist, dass
Hunde Gras fressen um danach erbrechen zu können. Vielmehr enthält
Gras diverse Bitterstoffe, welche die Magensäureproduktion anregen.
Es gibt aber durchaus auch Hunde, welche ohne diese Problematik Gras
naschen.

Grünkohl
Enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe, dazu Kalzium und
Vitamin C im Ueberschuss. Der Gehalt an Vitamin A überbietet sogar
die Karotte. Ausser B12 enthält Grünkohl alle B-Vitamine und auch
enorme Mengen an Biotin. Wegen der blähenden Wirkung aber dosiert
verabreichen!

Gurken
Basenreiche Gemüsesorte mit viel Kalium und Kalzium. Leider liegen
die meisten Vitamine in der Schale, die wegen ihrers Bitterstoffes
entfernt werden sollte. Dazu kommt, dass Gurken oft mit Brom begast
werden und somit die Schale als gesund ausscheidet.

Gänseblümchen
Vitaminreiche Nahrungsergänzung (Blütenköpfe), wirken positiv auf
den den Stoffwechel. Dank seiner entschleimenden Wirkung ist es mit
Honig gemischt ein Hausmittel gegen Husten. Enthält ebenfalls
Gerbstoffe und kann deshalb bei leichtem Durchfall eingesetzt werden.

Haferflocken
Saat-Hafer ist eine Getreideart. Die Bestandteile sind: 12% Proteine,
5% Fett, 12-14% Ballaststoffe, 63% Kohlenhydrate und sonst noch
pflanzliches Eiweiß, Phytosterine, Alkaloide, Provitamin A, Vitamine B1,
B2, B6, Pantothensäure, Niacin, Biotin, Folsäure, Kieselsäure,
Linolsäure, diverse Mineralstoffe und Spurenelemente. Von allen
gängigen Getreidearten enthält er den höchsten Mineralstoffgehalt. Der
hohe Eisengehalt ist vergleichbar mit vielen Fleischsorten. Bei den
Haferflocken werden die Getreidehülsen vor der Verarbeitung entfernt.
Hafer wirkt sich positiv auf die Verdauungsorgane aus, sie stellen die
Balance zwischen Säuren und Basen im Organismus wieder her. Für
müde, leicht depressive Hunde eine regelrechte Naturarznei.

Haferkleie
Kleie ist der Schalenrückstand aus der Getreideverarbeitung und wird
beim Mahlen der Haferkörner zum Auszugsmehl vom Mehl abgetrennt.
Die Kleie besteht aus dem Keimling und den Randschichten des
Haferkorns (Fruchthaut, Samenschale und Aleuronschicht =
Silberhäutchen oder Wabenschicht, sie umschließt den Mehlkern des
Getreidekorns und den Keim) und daher zu fast 50 Prozent aus
unverdaulichen Fasern (Ballaststoffe). Diese Randschichten des Korns
sind besonders reich an Vitaminen, Eiweißen (Proteinen) und
Mineralstoffen.

Hagenbutten
Frucht der Heckenrose. Enthält sehr hohe Dosen an Vitamin C,
Mineralien, Karotine, Gerbstoffe. Unterstützt die Blutbildung und erhöht
die Widerstandskraft. Wirkt leicht harntreibend. Sollten zermahlen oder
mindestens gequetscht verabreicht werden.

Hanföl
Ist das Oel, das man beim Pressen von Hanfsamen erhält. Enthält ein
sehr ausgewogenes Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.
Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen, nicht aus deren
Blätter oder Blüten, die eine narkotisierende Wirkung haben

Haselnuss
Frucht des wildwachsenden und in zahlreichen Zuchtformen kultivierten
Haselstrauches. Gehört botanisch zur Familie der Birkengewächse. Die
Frucht enthält 60 Prozent Fett und 14 Prozent Eiweiß. Außerdem
beachtliche Mengen an Kalzium und Kalium sowie die Vitamine B1, B2
und E. Inzwischen höre ich aber immer öfters, dass einzelne Hunde
allerdings allergisch reagieren. Es könnte auch darauf zurückzuführen
sein, dass konventionelle Produkte, welche in großen Plantagen mit
Spritzgiften vor allem mit Herbiziden, behandelt werden.

Haselnussöl
Der Oelanteil der Haselnuss beträgt etwa 60 – 66 %. Kaltgepresste
Oele sind reich an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E und B.
Bioprodukte sind bei diesem Oel vorzuziehen.

Hefeflocken
Hefeflocken entstehen, wenn die flüssige frische Hefe (Hefemilch) auf
Walzen gesprüht, kurz und schonend wärmegetrocknet, und dann in
der charakteristischen Flockenform abgeschabt wird. Bei diesem
Trocknungsprozess werden die bisher noch lebenden Hefezellen
inaktiv, die gesunden Inhaltstoffe aber erhalten. Das sind wichtige
Mineralstoffe und Vitamine, wie Vitamin B1, B2, B3, B6, sowie Kalium,
Phosphat, Magnesium und Calzium. Hefeflocken enthalten nur geringe
Mengen Natrium und sind glutenfrei. Sie sind, wie alle anderen Hefen,
purinreich und sollten bei Störungen des Purinstoffwechsels
(Harnsäure) nicht verfüttert werden.

Haselnuss
Der Oelanteil der Haselnuss beträgt etwa 60 – 66 %. Kaltgepresste
Oele sind reich an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E und B.
Bioprodukte sind bei diesem Oel vorzuziehen.


Hefeflocken
Hefeflocken entstehen, wenn die flüssige frische Hefe (Hefemilch) auf
Walzen gesprüht, kurz und schonend wärmegetrocknet, und dann in
der charakteristischen Flockenform abgeschabt wird. Bei diesem
Trocknungsprozess werden die bisher noch lebenden Hefezellen
inaktiv, die gesunden Inhaltstoffe aber erhalten. Das sind wichtige
Mineralstoffe und Vitamine, wie Vitamin B1, B2, B3, B6, sowie Kalium,
Phosphat, Magnesium und Calzium. Hefeflocken enthalten nur geringe
Mengen Natrium und sind glutenfrei. Sie sind, wie alle anderen Hefen,
purinreich und sollten bei Störungen des Purinstoffwechsels
(Harnsäure) nicht verfüttert werden.

Hefegebäck
Das Hefegebäck stammt aus der Ernährung für Menschen. Da es frisch
im Magen des Hundes Klumpen bilden kann, ist es nicht sonderlich
geeignet. Dazu kommt, dass es meist mit Zucker verarbeit wird,
welcher nährwerttechnisch, ausser für eine Kalorienzufuhr, keinen Wert
aufweist.

Hefen
Hefen sind einzellige Pilze. Sie sind die wichtigste Gruppe von
Mikroorganismen mit kommerzieller Bedeutung in der Welt. Neben dem
Einsatz von Bier- oder Brauhefe in abgetöteter Form als hoch
verfügbarer Proteinquelle, kommen seit etwa 20 Jahren spezifische
Stämme von Saccharomyces cerevisiae in der Tierernährung als
Probiotika zum Einsatz.

Heidelbeeren
Entgiftet bei Durchfall, tötet schädliche Kolibakterien im Darm ab.
Wirkt blutbildend und unterstützt die Blutgefässe. Beinhaltet Vitamin C,
Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe
und Vitamine der B-Gruppe. In der blau-violetten Schale enthält sie
zudem Anthocyane. Das ist eine Mischung von Stoffen, die ähnlich wie
die Carotinoide die Sehvorgänge beeinflussen und das Lutein in seiner
Funktion unterstützen. Immer im vollreifen bis überreifen Zustand und
zerkleinert verfüttern. ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da
benzoehaltig. Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und
kann zu Vergiftungen führen.

Hering
Der Hering ist der bedeutendste Speisefisch. Er ist ein Schwarmfisch
und lebt im Übergangsgebiet zwischen nördlicher, gemäßigter und
polarer Zone. Heringe leben von tierischem Plankton und werden selbst
Beute vieler Meerestiere.

Himbeerblätter
Himbeerblätter wurden seit einigen hundert Jahren wegen ihrer
astringierenden Eigenschaft verwendet, besonders bei Durchfall. Von
den Blättern wurde bei Problemen mit Wehen auch ein Tee bereitet. In
letzter Zeit werden Himbeerblätter wegen ihrer Wirksamkeit auch oft
gegen Brechreiz verwendet. Inhaltsstoffe: Polypeptide, Tannine,
Bioflavone, Vitamin C, Zitronensäure, Kalzium und Eisen. Die Blätter
der Himbeere haben eine extrem hohe Kapazität, freie Radikale zu
binden, und sind deswegen als Antioxidantien wirksamer als jeder
andere Beeren tragende Strauch. Die Tannine haben eine
zusammenziehende Wirkung. Alle Wirkstoffe zusammen regen den
Muskel des Uterus an und entspannen ihn. Während der Tragezeit
gegeben, bewirken sie eine signifikante Unterstützung für tragende
Hündinnen für die Geburtsabläufe. Es wird dem Kraut nachgesagt, dass
es die Muskulatur des kleinen Beckens stark auflockert und dadurch die
Geburt erleichtert. Das ist der Grund, weshalb man von der
Anwendung in der frühen und mittleren Trächtigkeit abrät, um nicht
eine vorzeitige Eröffnung des Muttermundes zu provozieren. Einnahme
frühestens 2 Wochen vor der Geburt.

Himbeeren
Himbeeren wurden von amerikanischen Ureinwohnern traditionell als
Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt. Die in
Himbeeren enthaltenen Anthocyanine und Ellagsäure und werden
neuerdings von Anbietern auch als potenzielle Wirkstoffe gegen
Krebserkrankungen und „Freie (Sauerstoff) Radikale“ angeboten.
Studien für letztgenannte Behauptungen stehen noch aus. Mit ihrem
hohen Vitamingehalt ist sie auf jeden Fall eine sehr gesunde Nahrung,
welche, wie alle Früchte, beim Hund dosiert gegeben werden sollte.

Hirse
Dem Amaranth verwandtes Rispengetreide (sog, Pseudogetreide) mit
hohem Anteil an Lecithin und Kieselsäure, wertvoll für den Aufbau von Knochen und Stützgewebe, glutenfrei. Enthält die Vitamine B1, B2, A
und C weiter Calcium, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natrium, Fluor
und Eisen. Bei Hirse und Amaranth sind Gerbstoffe das Problem. Diese
sorgen dafür, daß der Organismus Vitamine und Mineralstoffe
schlechter aufnimmt. Ausserdem hemmen sie Verdauungsenzyme und
erschweren die Verwertung von Eiweiss aus der Nahrung. Obwohl Hirse
ein gutes Produkt ist, sollte es nicht regelmässig verfüttert werden.
Holunderbeeren
Rohe Beeren sind absolut nicht zu empfehlen, können schlimmen
Brechreiz und oder Durchfall auslösen. Unreife Beeren und grüne
Pflanzenbestandteile enthalten das giftige, zum Erbrechen reizende
Glykosid Sambunigrin. Gekocht und den Saft abgesiebt verlieren sie
ihren Giftstoff und werden in kleinen Mengen vertragen. Wirkt
harntreibend, und blutreinigend. Getrocknet (max 10 Stück,
feingehackt) ist es ein sehr gutes Mittel gegen Durchfall durch die
enthaltenen Gerbstoffe.

Honig
Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau
bereiten. Aus dem Nektar wird von den Bienen Blütenhonig, aus dem
Honigtau (den Ausscheidungen der Blattläuse) der Waldhonig
produziert. Der Honig enthält mehrere antibakterielle Stoffe, welche
das Wachstum vieler verschiedener Bakterien hemmen. Neben
verschiedenen Zuckerarten enthält Honig 15 bis 21 % Wasser
(Heidehonig bis 23 %) sowie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen,
Aromastoffe und Mineralstoffe.

Huhn
Geflügelfleisch hat je nach Geflügelart einen Eiweißanteil zwischen 18
und 24 Prozent. Reines Muskelfleisch, etwa ein Puten– oder
Hähnchenschnitzel, enthält ca. 24 Prozent Eiweiß. Fleischeiweiß enthält
nahezu alle Bausteine, die zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß
notwendig sind. Leider geriet dieses hochwertige Nahrungsmittel
immer wieder in die Schlagzeilen, sei es durch Skandale in der
Massentierhaltung, als Träger von Salmonellen oder in jüngster Zeit
durch die Vogelgrippe

Hühnerei
Der Dotter weist im Ei den höchsten Proteinanteil auf. Er ist ausserdem
reich an Fett und auch der Anteil an Phosphor, Eisen und den
Vitaminen A und B1 ist deutlich höher als im Eiklar. Der Vitamin A-
Gehalt ist im Vergleich mit anderen Lebensmitteln sogar sehr hoch.
Verbessern den Haarglanz des Felles. Wegen der Biotin bindenden
Eigenschaften des im Eiklar enthaltenen Avidin sollte ab bestimmten
Mengen darauf verzichtet werden. Gekocht verliert das Avidin seine
Wirkung.

Hühnereigelb
Der Dotter weist im Ei den höchsten Proteinanteil auf. Er ist ausserdem
reich an Fett und auch der Anteil an Phosphor, Eisen und den
Vitaminen A und B1 ist deutlich höher als im Eiklar. Der Vitamin A-
Gehalt ist im Vergleich mit anderen Lebensmitteln sogar sehr hoch.
Verbessern den Haarglanz des Felles.

Hühnerfett
Geflügelfett generell ist sehr hochwertig und leicht verwertbar.
Hühnerfett zum Beispiel besteht zu 30 Prozent aus gesättigten, zu 45
Prozent aus einfach ungesättigten und zu 21 Prozent aus mehrfach
ungesättigten Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren können den
Cholesterinspiegel senken. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind
zudem essentiell

Hühnerfleisch
Geflügelfleisch hat je nach Geflügelart einen Eiweißanteil zwischen 18
und 24 Prozent. Reines Muskelfleisch, etwa ein Puten– oder
Hähnchenschnitzel, enthält ca. 24 Prozent Eiweiß. Fleischeiweiß enthält
nahezu alle Bausteine, die zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß
notwendig sind. Leider geriet dieses hochwertige Nahrungsmittel
immer wieder in die Schlagzeilen, sei es durch Skandale in der
Massentierhaltung, als Träger von Salmonellen oder in jüngster Zeit
durch die Vogelgrippe.

Hühnerhals
Hühnerhälse sind eine willkommen Abwechslung für alle Hunde. Diese
sollen nur roh oder getrocknet verfüttert werden. Da diese Hälse
heutzutage von jungen Hühnern stammen, splittern sie in rohem
Zustand nicht.

Hüttenkäse
Hochwertiges Milchprodukt, wird im Gegensatz zu Milch vom
hündischen Verdauungssystem sehr gut vertragen, kann sogar gegen Durchfall eingesetzt werden. Hüttenkäse schmeckt leicht säuerlich und
wird in Fettstufen von 20% und 30% Fett i. Tr. hergestellt.

Ingwerwurzeln
Ingwer ist ein exotisches Gewürz. Es ist die geschälte, getrocknete
Wurzel einer Lilienart. Er enthält neben den Mineralstoffen Eisen,
Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Phosphor u.a. die Vitamine
B3 und B6 sowie die Vitaminoide Cholin und Inositol. Hinzu kommen
proteolytische Enzyme und eine Reihe von ätherischen Ölen, darunter
vor allem die Gingerole. Mit seinen antioxidativen Wirkungen schützt
Ingwer vor allem das Verdauungssystem. Er kann dazu beitragen,
verschiedene Beschwerden im Magen-Darm-Trakt zu lindern. Vor allem
seine schützende Wirkung vor Übelkeit und Erbrechen ist bekannt. Das
gilt beispielsweise für Reisekrankheiten Ingwer wirkt weiter auf das
Herz-Kreislauf-System, er fördert u.a. die Blutzirkulation und stärkt die
Herzfunktionen. Ingwer wirkt außerdem antientzündlich und
fiebersenkend. Seine Nutzung als wertvolles Heilmittel ist überaus
vielseitig. Bei Husten wirkt er generell schleimlösend und er soll den
Bewegungsapparat im allgemeinen unterstützen.

Joghurt
Hochwertiges gesäuertes Milchprodukt, enthält leicht verdauliches
Protein, wichtige Vitamine und Mineralstoffe, ganz besonders Calcium
und Phosphor, wird im Gegensatz zu Milch vom hündischen
Verdauungsystem meist sehr gut vertragen und hilft wegen seiner
probiotischen Stoffe zur Darmregulierung

Johannisbeeren
Es gibt rote und schwarze. Sie stärken die Abwehrkräfte, halten die
Gefässe elastisch, helfen bei Durchfall durch Vernichten von
Kolibakterien. Ihre Pflanzenfarbstoffe haben eine heilungsfördernde
Wirkung auf die die Stoffwechselfunktion. Sie wirken harntreibend und
blutreinigend. Enthalten enorme Mengen an Vitamin C, dazu Vitamine
der B-Gruppe, Kalzium, Phosphor und viele andere Mineralien.
ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da benzoehaltig. Kann von der
Katze nicht verstoffwechselt werden und kann zu Vergiftungen führen.

Johannisbrot
Johannisbrot gehört zu der botanischen Familie der Hülsenfrüchte. Das
Fruchtfleisch besteht zu einem Großteil aus Zucker. Je nach Reifegrad
zwischen 30 und 50%. Zudem enthält das Fruchtfleisch etwa 35 %
Stärke, Eiweiß, Fett, die Mineralstoffe Calcium, Phosphor und
Gerbstoffe. Aus dem Kern des Samens wird Johannisbrotkernmehl
hergestellt. Ein kennzeichnungspflichtiger Lebensmittelzusatzstoff, der
in der Lebensmittelindustrie als Binde- und Verdickungsmittel oder als
Stabilisator Verwendung findet. Dieses Johannisbrotmehl ist ein gut
geeignetes Mittel um leichten Durchfall bei Hunden zu beheben.

Kabeljau
Kabeljau und Dorsch sind unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe
Fischart aus der Familie der Dorschartigen. Dorsch wird der Fisch vor
seiner Geschlechtsreife genannt, der adulte Fisch heißt Kabeljau. Das
fettarme Fleisch des Kabeljau lässt sich hervorragend trocknen und in
diesem Zustand als Stock- oder Klippfisch lange Zeit lagern.

Kalbfleisch
Kalbfleisch gehört zu den so genannt „weißen“ Fleischsorten. Von
seinem Preis her wird es vermutlich eher weniger für die Ernährung der
Hunde verwendet.

Kamille
Die „Echte Kamille“ (Chamomilla recutita) ist ein Heilmittel, sie wirkt
entzündungshemmend, krampfstillend, blähungslösend, wirkt gegen
Bakterien und Pilze und fördert Wund-Heilung und Haut-Durchblutung.
Kamille niemals am Auge anwenden. Sonst droht eine Bindehaut-
Entzündung

Kamut
Kamut wird auch als „alter Weizen“ bezeichnet. Kamut ist in nicht so
ergiebig wie unser bekannter Weizen. Zum Anbau bedarf es daher
einer grösseren Fläche um die gleiche Erntemenge zu erzielen. Dadurch
wird die ganze Sache oft zu teuer um im Hundefutter eingesetzt zu
werden

Kaninchenfleisch
Die Vorzüge des Kaninchenfleisches sind der geringe Kaloriengehalt in
Verbindung mit einem geringen Fettanteil bei gleichzeitigem hohem
Eiweissgehalt. Die Verdaulichkeit von Kaninchenfleisch ist sehr hoch.
Einwendungen gegen das Kaninchenfleisch ist jedoch bei den
tierquälerisch gehaltenen Mastkaninchen zu machen. Diesen steht ein
20 x 40 Zentimeter großer Käfig ohne Streu und ohne
Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. So hocken die Tiere – gleich wie
die Legehennen – lebenslänglich in den Käfigen, die ihnen nicht einmal
artgemäßes Sitzen erlauben, und das „Männchen machen“ und Hoppeln
schon gar nicht. Durch die Intensivhaltung leiden die Tiere an
zahlreichen Krankheiten und müssen mit Hormonen und Antibiotika
behandelt werden.

Karotten
Die Karotte, auch Möhre, Mohrrübe, gelbe Rübe, Wurzel oder
schweizerisch Rüebli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen,
Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der
Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Karotten erreichen eine für
Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90 %. Für die
Karotte gilt, wie für alle Gemüsesorten, klein raffeln oder andünsten,
damit sie optimal verwertet werden können.

Karottensaft
Enthält dieselben Vorzüge wie die Karotte selbst, nur konzentrierter.

Karpfen
Der weitaus grösste Teil dieses Fisches stammt heute aus
Karpfenzuchten in Teichen. Sein offensichtlicher Nachteil ist der
enorme Grätenreichtum. Ansonsten enthält er alle Vorteile, welche
Fisch einer gesunden Nahrung bieten kann.

Kartoffel
Kartoffeln enthalten: ca. 20 Prozent Kohlenhydrate (Stärke) ca. 2
Prozent Eiweiß ca. 0,8 bis 1,7 Prozent Ballaststoffe ca. 1 Prozent
Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium,
Phosphor und Eisen zahlreiche Vitamine, hauptsächlich Vitamin C, aber
auch Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe.100 Gramm frische
Kartoffeln entsprechen einer Energiemenge von etwa 294 Kilojoule (70
Kilokalorien). Die grünen Stellen und die Keime der rohen Kartoffel
enthalten, wie die oberirdischen Teile der Pflanze, das Pflanzengift
Solanin, ein Alkaloid, mit dem sich zahlreiche Pflanzen vor dem Fraß
durch Feinde schützen. Diese unreifen, rohen Teile können deshalb
Vergiftungserscheinungen auslösen, in gekochtem Zustand verliert das
Solanin seine Wirkung. Rohe Kartoffeln sind fast unverdaulich. Deshalb
müssen den Hunden diese immer gekocht verfüttert werden. Kartoffeln
gekocht sind für die Hundeernährung sehr geeignet, vor allem bei
Allergien und Unverträglichkeiten (Ausschlussdiät).

Katzenkralle
Katzenkralle ist eine Arzneipflanze, die, ausgehend von der
traditionellen Medizin Perus, Eingang in die westliche Medizin gefunden
hat. Die Ashaninka, ein peruanischer Stamm, der für sein umfassendes
Wissen über Cat’s Claw (Englischer Name für Katzenkralle) bekannt ist,
nutzen es zur Unterstützung eines gesunden Immunsystems, zur
Blutreinigung und zur Normalisierung entzündlicher Prozesse im
Körper. Studien haben belegt, dass in der Katzenkrallen-Rinde ein
Alkaloid enthalten ist, das starke, das Immunsystem unterstützende,
Eigenschaften besitzt.

Katzenminze
Die Katzenminze ist eine alte Heilpflanze. Sie wirkt fiebersenkend,
krampflösend, stark schweisstreibend und beruhigend. Durch ihren
angenehmen Geschmack und die sanfte Wirkung ist sie als
Arzneipflanze für Kinder bei Erkältungen, Grippe und Fieber geeignet,
insbesondere mit Honig gesüsst zusammen mit Holunderblüten und
Schafgarbe. Katzenminze hilft auch bei Blähungen und beruhigt
dadurch Verdauungsstörungen und Koliken. In der var. citriodora
ähnelt die Katzenminze sehr der echten Melisse (Melissa officinalis) und
kommt mitunter als deren Verfälschung auf den Markt.

Kefir
Bei Kefir handelt es sich um ein eher dickflüssiges, kohlensäure- und
leicht alkoholhaltiges Milchgetränk, das ursprünglich aus der Region
des Kaukasus und Tibet stammt. Daneben gibt es noch den
Wasserkefir, ein Getränk, das auf der Vergärung von Zucker in
wässriger Lösung basiert. Milchkefir entsteht, indem man die
Kefirknollen ein bis zwei Tage mit Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch
versetzt. Industriell hergestellter und im Handel angebotener Kefir
entspricht üblicherweise nicht dem traditionell mit Kefirknollen
hergestelltem Getränk und hat die Bezeichnung „Kefir, mild“. Die
enthaltenen Mikroorganismen sind Milchsäurebakterien, Hefepilze die
Gärungsprodukte: Kohlensäure, Ethanol (Alkohol), die Nährstoffe:
Proteine, Polysaccharide ebenso wie Vitamine oder Vitaminvorstufen:
Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin
D, Folsäure, Niacin sowie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Iodid .
Milchkefir soll unter anderem folgende gesundheitsfördernde
Wirkungen besitzen: Regulierung des Blutdrucks, antibiotisch,
entzündungshemmend, positiver Einfluss auf Krebserkrankungen,
positive Einflüsse auf das Immunsystem. Besonders hervorzuheben ist,
dass Kefir durch die Milchsäurebakterien das Faulen der unverdauten
Nahrung im Darm angeblich verhindert und somit einen besonderen
Beitrag zur Gesundheit leisten soll. Da der Milchzucker bei der Gärung
größtenteils zu Milchsäure verstoffwechselt wird, ist Kefir sehr oft für
Hunde mit Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) geeignet.

Keule
Die Keule ist ein Knochen vom Teilstück des Hinterviertels eines Tieres.
Da Keulen nicht vollständig gefressen werden können, sind sie eine
ideale Beschäftigungstherapie für Hunde.

Kirschen
Sie sind für den Aufbau von Knochen und Zähnen bei jungen Hunden
sehr hilfreich. Sie können überdies helfen Entzündungen zu lindern und
sollten wie alle Früchte nur in sehr bis überreifem Zustand gefüttert
werden. Ihre Inhaltstoffe sind Flavone, hohe Konzentration von Kalium,
Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin
und diverse Vitamine der B-Gruppe. Frisst der Hunde die ganzen
Kirschen inkl. Kerne, werden letztere den Darm ohne Probleme
passieren, sollte er allerdings die Kerne knacken oder grössere Mengen
zu sich nehmen, sind sie wegen des enthaltenen Cyanids (Blausäure)
nicht ungefährlich.

Kiwis
Sie wirken kräftigend für das Immunsystem, blutreinigend aber auch
harntreibend. Die darin enthaltenen Proleotynsäuren sollen die
Blutzirkulation verbessern. Sie enthalten sehr hohe Mengen an Vitamin
C, welches aber der Hund selbst synthetisieren kann. Zu beachten ist
überdies der enorme Säuregehalt, vor allem bei magenempfindlichen
Hunden, der zusammen mit Milchprodukten den Milchzucker aufspaltet
und zu Reaktionen führen kann. Achtung: Kiwis wirken bei Katzen
leicht berauschend und können zu Durchfall und Erbrechen führen.

Kleie
Kleie besteht aus dem Keimling und den Randschichten und Schalen
des Getreidekorns. Kleie enthält zur Hälfte Ballaststoffe, ist reich an
Vitaminen, Eiweißen (Proteinen) und Mineralstoffen.

Klementinen (Clementinen)
Aufgrund des hohen Vitamingehaltes sehr gut geeignet zur Stärkung
des Immunsystems. Enthalten das Provitamin A, viel Vitamin C,
Mineralstoffe und reichlich Fruchtzucker. Zu beachten ist allerdings der
enorme Säuregehalt, vor allem bei magenempfindlichen Hunden. Nur
in sehr bis überreifem Zustand und in kleinen Mengen verfüttern.

Knoblauch
Knoblauch hat einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel,
verbessert die Fliessfähigkeit des Blutes, hilft bei Entzündungen,
Pilzinfektionen, wird als alternatives Wurmmittel eingesetzt, durch die
Einlagerung in der Haut werden Parasiten abgewehrt. Das Deutsche
Tierhilfswerk warnt unter anderem vor der Verfütterung von
Knoblauch: Knoblauch und andere Gewächse der Pflanzengattung
Allium sind toxisch für unsere Hausgenossen. Sie enthalten
Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen zum Platzen
bringen. Gemäss Uni Zürich, Toxilogie ist aber Knoblauch nur in
GROSSEN Mengen giftig.

Knochen frisch
Enthalten Calcium und Phosphor im richtigen Verhältnis. Wenn Hunde
frische Knochen nicht gewohnt sind, kann es zu Durchfall oder dem
sogenannten Knochenkot führen (Verstopfung).

Knochen Kalb
Knochen enthalten neben Bindegewebe und Fett vor allem Kalzium und
Phosphor, aber auch Magnesium, Natrium und Zink. Die Verträglichkeit
von Knochen ist sehr individuell. Bei manchen Hunden führt schon ein
einziger Kotelett-Knochen zur Verstopfung! (Knochenkot) Andere
vertragen dank kräftiger Magensäure auch grössere Mengen. Wieder
andere reagieren mit Durchfall. Die individuelle Grenze kann nur
ausprobiert werden. Für die Ergänzung der Ca- und P-Versorgung im
Erhaltungsstoffwechsel reichen 1 g frische Knochen pro Kg Hund aus.
Knochen sind kein Heilmittel gegen Zahnstein, aber es hilft. Allerdings
können gesplitterte, verschlungene Knochen schwere, innere
Verletzungen verursachen. Geben Sie deshalb nur Knochen, die nicht
splittern, am besten roh. Der Kalbsknochen gilt als weicher Knochen
und ist am besten geeignet zur Fütterung. Kalbsbrustbein kann sogar
schon von grösseren Welpen gefressen werden.

Knochen Rind
Knochen enthalten neben Bindegewebe und Fett vor allem Kalzium und
Phosphor, aber auch Magnesium, Natrium und Zink. Die Verträglichkeit
von Knochen ist sehr individuell. Bei manchen Patienten führt schon ein
einziger Kotelett-Knochen zur Verstopfung! (Knochenkot) Andere
vertragen dank kräftiger Magensäure auch grössere Mengen. Wieder
andere reagieren mit Durchfall. Die individuelle Grenze kann nur
ausprobiert werden. Für die Ergänzung der Ca- und P-Versorgung im
Erhaltungsstoffwechsel reichen 1 g frische Knochen pro Kg Hund aus.
Knochen sind kein Heilmittel gegen Zahnstein, aber es hilft. Allerdings
können gesplitterte, verschlungene Knochen schwere, innere
Verletzungen verursachen. Geben Sie deshalb nur Knochen, die nicht
splittern, am besten roh. Rindsknochen gelten als harte Knochen.
Rindskeulen können gar nicht ganz gefressen werden und eignen sich
gut als Beschäftigungstherapie. Allerdings besteht auch ein Risiko für
Zahnfrakturen.

Knochen Schwein
Knochen enthalten neben Bindegewebe und Fett vor allem Kalzium und
Phosphor, aber auch Magnesium, Natrium und Zink. Die Verträglichkeit
von Knochen ist sehr individuell. Bei manchen Patienten führt schon ein
einziger Kotelett-Knochen zur Verstopfung! (Knochenkot) Andere
vertragen dank kräftiger Magensäure auch grössere Mengen. Wieder
andere reagieren mit Durchfall. Die individuelle Grenze kann nur
ausprobiert werden. Für die Ergänzung der Ca- und P-Versorgung im
Erhaltungsstoffwechsel reichen 1 g frische Knochen pro Kg Hund aus.
Knochen sind kein Heilmittel gegen Zahnstein, aber es hilft. Allerdings
können gesplitterte, verschlungene Knochen schwere, innere
Verletzungen verursachen. Geben Sie deshalb nur Knochen, die nicht
splittern, am besten roh. Die in Schweinebeständen vorkommende
Viruserkrankung der Aujeszkyschen Krankheit bei der
Knochenfütterung vom Schwein zu bedenken.

Knochen
enthalten neben Bindegewebe und Fett vor allem Kalzium und
Phosphor, aber auch Magnesium, Natrium und Zink. Die Verträglichkeit
von Knochen ist sehr individuell. Bei manchen Patienten führt schon ein
einziger Kotelett-Knochen zur Verstopfung! (Knochenkot) Andere
vertragen dank kräftiger Magensäure auch grössere Mengen. Wieder
andere reagieren mit Durchfall. Die individuelle Grenze kann nur
ausprobiert werden. Für die Ergänzung der Ca- und P-Versorgung im
Erhaltungsstoffwechsel reichen 1 g frische Knochen pro Kg Hund aus.
Knochen sind kein Heilmittel gegen Zahnstein, aber es hilft. Allerdings
können gesplitterte, verschlungene Knochen schwere, innere
Verletzungen verursachen. Geben Sie deshalb nur Knochen, die nicht
splittern, am besten roh. Die in Schweinebeständen vorkommende
Viruserkrankung der Aujeszkyschen Krankheit bei der
Knochenfütterung vom Schwein zu bedenken.

Knollensellerie
Der ernährungsphysiologische Wert des Knollenselleries ist besonders
hoch; das liegt an seinem Gehalt an ätherischen Ölen, verantwortlich
für Geschmack und Geruch, an den Mineralstoffen Eisen und Calcium
sowie an Provitamin A und den Vitaminen E, B1, B2, B12 und C. Als
harntreibendes Mittel schätzt man Sellerie bereits seit dem Mittelalter.
Heute weiß man auch von seiner allgemein stärkenden,
blutreinigenden, hustenmildernden und entwässernden Wirkung.
Allerdings wird er wegen seines intensiven Geschmacks nicht von allen
Hunden gemocht.

Knorpel
Knochen und Knorpel gemeinsam bilden das Skelett.
Ernährungstechnisch enthalten die Knorpel also alle Vor- und Nachteile,
wie der Knochen, nur dass sie viel weicher sind. Getrocknete
Schweineohren z.B. werden von vielen Hunden heiss begehrt.
Allerdings ist deren hohen Proteingehalt Beachtung zu schenken und
sollen deshalb nicht im Uebermass und nicht zu oft verfüttert werden.

Kohlrabi
Der Kohlrabi oder der Rübkohl ist ein ideales Gemüse zur Verfütterung
an Hunde. Er ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen, vor allem an
Vitamin C. Meistens wird die Knolle verfüttert, aber fast dreimal so
viele Vitamine befinden sich in den Blättern des Kohlrabi. Bei der
Zubereitung sollte deshalb unbedingt auch das zarte Blattwerk
kleingehackt mit verwendet werden.

Kokosflocken
Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und keine echte Nuss,
sondern eine Steinfrucht.100 g Kokosflocken enthalten ca. 380 kcal, 9
g Fett, 73 g Kohlenhydrate und 1 g Eiweiß. Sie sind reich an Vitamin E
(Tocopherol), Vitamine der B-Gruppen sowie Biotin und Folsäure.
Kokosflocken sind eine willkommene Abwechslung in der
Hundeernährung.

Kokosraspel
Enthält dieselben Eigenschaften wie die Kokosflocken, nur sollte
Kokosraspel etwa eine Stunde im kalten Wasser eingeweicht werden
vor dem Verfüttern.

Kolostralmilch
Wie bei allen neugeborenen Säugetieren ist es auch bei Welpen
entscheidend, daß sie nach der Geburt möglichst schnell am Gesäuge
trinken, um die hochwertige Kolostralmilch in ausreichender Menge zu
bekommen. Die in der Kolostralmilch enthaltenen mütterlichen
Antikörper sind für die Welpen lebenswichtig, denn dadurch werden
ihre Abwehrkräfte gestärkt und sie vor Infektionen geschützt. Nach
wenigen Tagen wird die Kolostralmilch von der normalen Muttermilch
ersetzt.

Kondesmilch
Kondensmilch muss wegen des erhöhten Laktose- (10 g/100 g) und
Fettgehaltes (7,5 g/100 ml) auf 10 ml pro Kilo KM und Tag beschränkt
werden. Andererseits werden Dickmilch oder Quark wegen des
geringeren Laktosegehalts in entsprechend höheren Mengen toleriert.

Kopffleisch
Vorwiegend Rindfleisch. Von einem Rinderkopf können je nach Alter
und Geschlecht bis zu 6 Kg Fleisch gewonnen werden. Dazu zählen ca.
2 Kg. Backenfleisch, ca. 2 Kg Halsfett, ca 1 Kg Magerschier (fest am
Schädel anliegendes Fleisch), ca. 300 g Schläfenfleisch sowie 1 Kg
Maulfleisch welcher vorwiegend für eine Verwendung in der
Futtermittelindustrie abgegeben wird..

Koriander
Auch Wanzendill, hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, hilft bei
Störungen im Magen- und Darmbereich und wirkt auf die Nerven
beruhigend. Koriander ist blähungstreibend, denn es regt die Tätigkeit
der Darmmuskulatur an, wobei gleichzeitig Darmkrämpfe gelöst
werden. Zusätzlich stärkt Koriander den Magen und hat eine
desinfizierende Wirkung.

Kräuter
Mineralstoffreicher Ballaststoff mit diversen heilfördernden Wirkungen.
Weil pflanzliche Zellwände aus Zellulose bestehen können diese vom
Hund nur in aufgeschlossenem Zustand verwertet werden.

Kuhmilch
Der in der Milch enthaltene Milchzucker, die Laktose, ist als
Zweifachzucker aus den beiden Einfachzuckern Glukose und Galktose
aufgebaut und so verknüpft, dass sie nicht bei erwachsenen Hunden
durch körpereigene Enzyme abgebaut werden kann. Die Ursache liegt
darin, dass erwachsene Hunde im Unterschied zu Welpen nicht das
erforderliche Verdauungsenzym (Laktase) besitzen um eine Spaltung
zu bewirken. Dadurch kann der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm
gelangen, wo er bakteriell abgebaut wird. Es entwickeln sich bestimmte
Bakterienstämme, die ihrerseits zu Unverträglichkeiten führen können.
Meist wird die Verfütterung von Kuhmilch mit Durchfällen quittiert.

Kürbis
Über 100 verschiedene Gattungen gehören zu den Kürbisgewächsen.
Darunter fallen beispielsweise die Familien der Melonen, Gurken und
Zucchini. Kürbis eignet sich gut zum Entwässern
(Wasseransammlungen) des Körpers, hilft bei Säureüberschuss, hilft
gegen Verstopfung.

Kürbiskerne
Da das Kürbiskernöl aus den Kürbiskernen gewonnen wird, findet man
alle Vorteile von diesem auch in den Kürbiskernen. Allerdings müssen
diese gemahlen oder zumindest zerquetscht werden, um vom
hündischen Verdauungstrakt aufgenommen werden zu können.

Kürbiskernöl
Reich an ungesättigte, essenzielle Fettsäuren, vor allem Linolsäure. Die
Linolsäure hat mengenmässig die grösste Bedeutung. Bis zu 65%, also
fast zwei Drittel des Öls, welches der Kern enthält, bestehen daraus.
Neben einem hohen Vitamin E-Gehalt weist das Kernöl auch viel Selen
auf. Enthält ebenfalls auch Citrullin, eine Aminosäure, die nur selten in
Nahrungsmitteln zu finden ist. Bei Problemen mit Ödemen
(Wasseransammlung in den Geweben) ist eine verstärkte Citrullin-
Zufuhr empfohlen.

Käse
Entgegen der landläufigen Meinung, Käse beeinträchtige den
Geruchssinn der Hunde ist es in vernünftigen Mengen gefüttert sehr
gut für Hunde geeignet, da es ein Milchprodukt ist mit den
entsprechenden Inhaltsstoffen.

Labmagen
Eine Kuh hat 4 Mägen (Pansen, Netzmagen, Blättermagen, Labmagen).
Der Labmagen ist der letzte der 4 Mägen. Bei Jungtieren, die noch
Milch saugen, wird im Labmagen das Labferment erzeugt. Mit diesem
Lab wird das Kasein in der Milch gespalten, die geronnene Milch kann
dann weiterverdaut werden. Mit jeder Verdauungstufe geht Energie in
den Körper und es bleibt immer weniger Verwertbares übrig, desshalb
sind vorangehende Mägen wie Pansen und Blättermagen als Ernährung
für den Hund vorzuziehen.

Lachs
Lachsfleisch hat eine zartrosa bis orangerote Färbung. Die Färbung
wird von der Nahrung der Lachse bestimmt. Lachse ernähren sich
hauptsächlich von Krebstieren, die letztendlich für den Geschmack des
achsfleisches ausschlaggebend sind. Lachs ist sehr vitaminreich, es
enthält vor allem die Vitamine D, B6, B12, Niacin und Folsäure sowie
die Mineralien Kalium und Jod. Lachsfleisch hat einen relativ hohen
Fettgehalt. Durchschnittlich enthält es 13,6% Fett. Daneben enthält
das fettreiche Lachsfleisch wichtige, mehrfach ungesättigte Omega-3-
Fettsäuren.

Lachsöl
Reich an essentiellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren (mehrfach
ungesättigte Fettsäuren). Lachsöl ist das Geheimnis der Eskimos für
Vitalität. Enthält zudem reichlich Vitamin A (Vorsicht Hypervitaminose).

Lammfleisch
Lammfleisch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht ein wertvolles
Lebensmittel, das viele Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß enthält. Es
enthält Vitamin B12 und liefert viel Eiweiß. Das durchschnittliche Stück
Lammfleisch enthält zudem etwa 80 mg Natrium, 1,3 g Eisen, 289 mg
Kalium und 3 mg Calcium. Der Cholesterin-Anteil ist mit 70 mg pro 100
Gramm Fleisch mit dem von Rindfleisch vergleichbar. Der Fett-Gehalt
ist dagegen schwierig anzugeben. Je nach Alter und Teil schwankt
dieser zwischen 3,4 % bei Lammfilet und 37 % bei Hammelbrust.

Lauch
Lauch oder syn.Porrée enthält Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie
die Spurenelemente Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mangan.
Die antioxidativ und antibakteriell wirkende Schwefelverbindung Allicin,
die aus Alliin und dem katalysierenden Enzym Allinase entsteht,
verursacht den intensiven Geruch und Geschmack von Porrée. Dosiert
anwenden, da es zur Familie der Zwiebelgewächse gehört und weil der
intensive Geschmack nicht jedes Hundes Sache ist.

Leber Huhn
Leber an sich ist sehr eiweissreich (ca. 20 %) und relativ fettarm.
Während die Ca-Gehalte ähnlich niedrig wie in der Muskulatur sind,
weist die Leber hohen Mengen an Eisen und Kupfer sowie Vitamin A
auf. Auch die Gehalte an Vitamin B2, B12 und Biotin sind beachtlich.
Ausserdem enthält es das Vitamin K1. Je nach Herkunft und
Schlachtbedingungen weisst es aber auch ca. 2 % schwer verdauliches
Glykogen auf, welches bei grösseren Mengen zu Durchfall führen kann.
Leberzulagen von ca. 1 – 2 g pro Kg Hund und Tag haben sich vor
allem bei wachsenden und laktierenden Hunden ebenso wie bei
rekonvaleszenten Hunden bewährt. Leber am besten kochen, resp.
erhitzen und nicht in rohem Zustand verfüttern.

Leber Kalb
Leber vom Kalb hat die gleichen Vor- und Nachteile wie die Leber vom
Huhn. Aus Kostengründen wird man aber weniger auf die Idee
kommen die Leber vom Kalb unseren Hunden zu verfüttern.

Leber Lamm
Lamm-Leber findet man oft in den gängigen Katzenfutter. Es gibt aber
keinen triftigen Grund diese nicht auch dosiert (siehe Leber Huhn) den
Hunden verfüttern zu können.

Leber Rind
Siehe Leber Huhn

Leber Schwein
Die Leber vom Schwein muss immer gekocht oder erhitzt werden
(Aujeszkyschen Krankheit) Der Vitamin A-Gehalt liegt etwas tiefer als
bei der Leber von Weidetieren.

Lebertran
Lebertran wird aus der frischen Leber des Dorsches, Kabeljaus und
Schellfisches gewonnen. Er zeichnet sich vor allem durch einen hohen
Vitamin-D- und Vitamin-A-Gehalt aus und enthält außerdem
hochungesättigte Fettsäuren. Lebertran wird besonders gegen
Blutarmut, Rachitis und Wachstumsstörungen gegeben. Da die
Vitamine A und D fettlöslich sind können sie im Körper lange
gespeichert werden und sogar gefährlich sein. (Hypervitaminose)

Leinsamen
Als Leinsamen werden die Samen des Flachs bezeichnet. Heil- und
Wirkstoffe sind Schleimstoffe, Linamarin, Leinöl, Eiweiß, Lecithin und
vor allem Linolsäure; ferner Enzyme, Sterine und andere. Von hohen
Dosierungen ist aufgrund der in Leinsamen enthaltenen Cyanide und
der damit verbundenen Gefahr einer Blausäurevergiftung abzuraten.
Aus demselben Grund Leinsamen zur innerlichen Anwendung niemals
heiß aufgießen oder kochen, da sonst diese Stoffe ausgelöst werden.
Durch die enthaltenen Schleimstoffe wirken Leinsamen abführend.

Leinöl
Synonym zu Flachsöl, das darin enthaltene Leinöl findet Gebrauch zu
heilkundlichen Zwecken und als Lebensmittel. Die Pflanze ist
nitratunverträglich (Gülleausbringung ist unmöglich). Es liegt mit 2.372
mg pro Teelöffel an der Spitze der Omega 3-Fettsäuren. Vorsicht: Viele
Hersteller von Ölen verwenden Hexan, ein chemisches Lösungsmittel,
um das Öl von der Saat zu extrahieren. Im Gegensatz zu den
Menschen reagieren Hunde und Katzen hochallergisch auf Hexan.

Luftröhre
Getrocknete Röhren oder Schlundstücke vor allem vom Rind sind
beliebte Kauvergnügen für die meisten Hunde.

Lunge
Lunge, meist in getrockneter Form verabreicht, ist nahezu fett- und
eiweißfrei. Ihr Nährstoffwert ist sehr gering. Sie kann hingegen ohne
Anrechnung auf die Futterration als Belohnungsbrocken gegeben
werden, wird von fast allen Hunden gern genommen und eignet sich
auch besonders für Hunde, die auf ihre schlanke Linie achten müssen.

Löwenzahnblätter
Feingehackte, junge Löwenzahnblätter sind eine vitaminreiche
Nahrungsergänzung. Enthält Bitterstoffe, Flavonoide, Vitamin C und ein
sehr hoher Kaliumgehalt. Wirkt blutreinigend, appetitanregend,
stärkend und leicht harntreibend. Als Kur durchgeführt stärkt es den
Organismus und fördert die Durchblutung des Bindegewebes.

Löwenzahnwurzel
Im Gegensatz zu den Blättern enthält die Wurzel deutlich weniger
Bitterstoffe.

Magermilch
Magermilch hat einen maximalen Milchfettgehalt von 0,3 Prozent. Sie
kann, wie auch fettarme Milch mit Milcheiweiß angereichert werden.
Die Zugabe von Milcheiweiß muss auf der Verpackung gekennzeichnet
werden. Der in der Milch durchschnittlich enthaltene Milchzucker von
38,28 % (Laktose) bleibt bei der Entrahmung enthalten und wird
desshalb nicht von allen Hunden sehr gut vertragen (kann Durchfall
auslösen). Vor allem ist auch der geringere Energiegehalt infolge des
Fettentzuges und der Verlust an fettlöslichen Vitaminen zu
berücksichtigen.

Mais
Mais ist ein Getreide, das ursprünglich aus Mexiko stammt. Heute wird
Mais weltweit angebaut, und ist in vielen Ländern ein
Grundnahrungsmittel. Es gibt ca. 50.000 verschieden Maissorten. Mais
enthält weniger nutzbares Eiweiß als die meisten anderen Getreide.
Man unterscheidet zwischen Körnermais (die Maiskörner werden im
Gegensatz zum Silagemais vom Kolben getrennt,) und Maismehl. Seit
den 90er Jahren werden mittels Gentechnik schädlingsresistente und
herbizid-tolerante Maissorten, entwickelt und angebaut. In der EU
muss genetisch modifizierter Mais in Lebensmitteln kenntlich gemacht
werden. Zusatzstoffe der zweiten Generation aus genverändertem
Mais, wie etwa modifizierte Maisstärke, müssen nicht gesondert
gekennzeichnet werden. Nicht ausgezeichnet werden bisher tierische
Produkte, die durch Verfütterung von genverändertem Mais gewonnen
werden. Durch die hohe Anfälligkeit auf Krankheiten und den Befall von
Schädlingen wird der Maisanbau aus herkömmlichen Methoden stark
bespritzt. Wird nun Silagemeis, also Mais samt Blätter und Storzen
verfüttert ist dies nicht unproblematisch und kann leicht als
Allergieauslöser wirken. Laut Aussage von Medizinern können aber
reine Maiskörner, wenn nicht im Uebermass dem Hundefutter
zugesetzt, keine Allergien auslösen .

Maisflocken
Corn“ heißt übersetzt „Mais“und „flakes“ heißt „Flocken“. Cornflakes
sind also Maisflocken, nur dass diese noch zusätzlich entölt und
geröstet werden. Alle Kriterien für den Mais, gelten auch für die Flocke,
wobei in der Flocke natürlich weder Blätter noch Storzen der Maiskolbe
sind.

Maiskeimöl
Maiskeimöl ist ein Speiseöl, das aus den fettreichen Keimen des
Maiskorns gewonnen wird. Das Öl wird durch Pressen und Extrahieren
aus den Keimen gelöst und anschließend raffiniert. Das Öl ist gelblich
gefärbt und hat einen neutralen Geschmack. Maiskeimöl ist reich an
ungesättigten Fettsäuren (bis zu 85 Prozent). Davon sind 51 Prozent
mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Wie alle Speiseöle, mit einem hohen
Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sollte Maiskeimöl nur
kaltgepresst verwendet werden, da die wertvollen, biologischen
Inhaltsstoffe beim Erhitzen zerstört werden. Maiskeimöl wird häufig zur
Herstellung von Margarine verwendet.

Makrele
Die Makrele ist ein in Küstengewässern lebender Schwarmfisch.
Aufgrund seines fetten Fleisches eignen sie sich insbesondere zum Räuchern. Ölhaltige Fische enthalten die Vitamine A und D sowie
Omega-3-Fettsäuren. Aus diesem Grund gilt der Verzehr ölhaltiger
Fische als förderlich für die Gesundheit. Unter anderem deuten die
bisherigen Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Omega-3-
Fettsäuren ölhaltiger Fische zur Linderung von Depressionen sowie
entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis beitragen, das Risiko
von Herz- und Gefäßerkrankungen herabsetzen und zur Vermeidung
postoperativer Komplikationen durch Immunschwäche beitragen.

Malz
Für die Herstellung von Malz werden spezielle Getreidesorten, sog.
Braugersten (meist 2-zeilige Sommergersten, aber auch
Wintergersten) oder Brauweizen eingesetzt. Inhaltsstoffe eines
Weizenmalzmehles: Wasser 10 %, Maltose 8 %, Stärke 57 %, Eiweiß
12 % und Mineralstoffe 1-2 %.

Mandarinen
Aufgrund des hohen Vitamingehaltes sehr gut geeignet zur Stärkung
des Immunsystems. Enthalten das Provitamin A, viel Vitamin C,
Mineralstoffe und reichlich Fruchtzucker. Zu beachten ist allerdings der
enorme Säuregehalt, vor allem bei magenempfindlichen Hunden. Nur
in sehr bis überreifem Zustand und in kleinen Mengen verfüttern.

Mandeln
Im botanischen Sinne sind Mandeln keine Nüsse, sondern Steinfrüchte.
Sie enthalten Mandelöl, Spuren von Zucker, Vitamin B und E. Der
Gehalt an Calcium, Magnesium und Kalium ist höher als bei anderen
Nüssen. Außerdem enthalten Mandeln einen sehr hohen Anteil an
Folsäure. Mandelbäume tragen vereinzelt Bittermandeln, die äußerlich
kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden sind. Sie enthalten ca.
3 bis 5% Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid, von dem erst während
des Verdauungsprozesses die giftige Blausäure abgespalten wird. Der
Konsum der rohen, ungekochten Bittermandel kann für einen kleinen
Hund äusserst gefährlich sein. Allerdings verhindert der unangenehme
Geschmack im Normalfall eine Vergiftung.

Mangold
Mangold gehört zu der Familie der Gänsefußgewächse und somit zu
den Gemüsen. Es ist reich an Eiweiß und Mineralien und stellt so eine
ernährungsphysiologische Bereicherung jedes Speiseplans dar.

Margarine
Der heutige Rohstoff für Margarine ist hauptsächlich pflanzlichen
Ursprungs. So werden für die meisten Margarinesorten folgende
Pflanzenöle verwendet: Baumwollsaatöl, Erdnussöl, Rapsöl, Maisöl,
Sojabohnenöl und Sonnenblumenkernöl. Es werden auch Kokosfett und
Palmfett als Rohstoff für die Margarineherstellung verarbeitet. Tierfette
wie Rindertalg oder hochwertiges Fischöl finden nur noch in geringem
Umfang für bestimmte Margarinesorten Verwendung. Die Pflanzenöle
sind reich an mehrfach ungesättigen Fettsäuren. Darum versucht man
heute, durch schonende Herstellungsverfahren diese wertvollen
essentiellen Stoffe möglichst weitgehend zu erhalten. Bei der
Herstellung werden zu diesem Fettgemisch noch fettlösliche Vitamine,
Carotien (als Farbstoff) und der Emulgator Lecithin beigefügt. Jetzt
wird ein flüssiges, wasserhaltiges Gemisch aus Magermilch, Wasser,
Salz und Stärke dazugegeben. Nach neuesten Erkenntnissen erhält die
Diät Margarine Becel eine besondere Stellung unter den Margarinen.

Margarine Becel
Gemäss eine Langzeitstudie bei den Seehof Laboratorium F.& E. GmbH
wurde festgestellt, dass die auch in der Becel Diätmargarine
enthaltenen Phystosterole eine sichtbare Verbesserung bei
Neurodermitis und eine entzündungshemmenden Einfluss auf das
Krankengeschehen haben. Da die atopische Dermatisis des Hundes
häufig vorkommt, bieten sich diese Phystosterole in Verbindung mit
Biotin und Zink als wirksames Behandlungskonzept an.

Mariendistelfrüchte
Die leberschützenden Eigenschaften der Mariendistelfrüchte sind gut
untersucht. Das wirksame Prinzip ist ein Gemisch verschiedener
Flavonolignane, das als Silymarin bezeichnet wird und als
Hauptbestandteil Silibinin enthält. Silymarin schützt die Leberzellen
indem es die Zellmembran so verändert, dass Zellgifte nicht in die
Zelle gelangen können, zudem besitzt es eine neutralisierende Wirkung
auf freie Radikale und antioxidative Eigenschaften. Außerdem wird die
Regeneration der Leber durch Steigerung der Proteinsynthese
gefördert. Daher eignen sich Zubereitungen zur Vorbeugung und
Behandlung toxischer Leberschäden sowie zur unterstützenden
Therapie chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen wie Hepatitiden,
Leberzirrhose und Fettleber. Die wichtigste therapeutische Maßnahme
besteht aber trotzdem in der Vermeidung der Lebergifte.

Mariendistelkraut
Das getrocknete Kraut der Mariendistel, welches während der Blütezeit
geerntet werden muss, enthält verschiedene Flavonoide, Fumarsäure,
Phytostereole, Polyine und Triterpene. Traditionell wird
Mariendistelkraut bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden
aufgrund mangelnder Magensaftbildung sowie zur Unterstützung der
natürlichen Funktion von Leber und Galle verwendet. Vereinzelt wirkt
Mariendistelkraut leicht abführend.

Meersalz
Meersalz ist aus Meerwasser in Salzgärten gewonnenes Salz. Im
Meersalz sind neben Natriumchlorid auch noch geringe Mengen bzw.
Spuren von mindestens 83 anderen Stoffen enthalten, unter anderem
Salze von Kalium, Magnesium und Mangan. Kochsalz als Speisesalz
hingegen enthält zu über 99,5 % Natriumchlorid und eventuell
Beimischungen von Iodid, Fluorid und sogenannte Rieselhilfen.
Gesunde Hunde sind, sofern ausreichend Wasser zur Verfügung steht,
gegenüber hohen Salzgaben relativ tolerant. Mengen bis zu 2,5 g/Kg
wurden vertragen. In der Praxis sind vereinzelt nach Aufnahme von
Pökellake, gesalzenem Fleisch- und Fischabfällen oder Meerwasser
akute Salzvergiftungen (Diarrhöe, Gehirnödem, Krämpfe) beschrieben
worden.

Melasse
Melasse ist ein französisch-spanisches Lehnwort, abgeleitet von „Miel“
für Honig. Es bezeichnet den honigartigen dunkelbraunen Zuckersirup,
der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion anfällt. Melasse
enthält noch etwa 50% Zucker, der aber nicht mehr kristallisiert
werden kann. Neben dem hohen Zuckergehalt enthält die Melasse
geringe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffe. In der
Hundeernährung wird Melasse oftmals als Lockstoff eingesetzt.

Melonen
Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse, werden aber im
Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Familie als Obst verwendet.
Melonen haben einen Wassergehalt von ungefähr 90 Prozent und
liefern kaum Kalorien. Während in Wassermelonen nicht viele Vitamine
stecken, kann sich bei Zuckermelonen der Gehalt an Vitamin C, Beta-
Carotin und Mineralstoffen wie Calcium und Kalium sehen lassen.
Immer im sehr reifen Zustand verfüttern, sonst kann es zu Durchfall
führen.

Menhaden
Der Menhaden ist ein Herings-Fisch. Fisch stellt dank einem hohen
Vitamin D-Anteil eine hochwertige Alternative zu Fleisch dar.
Milch Kuh
Kuhmilch wäre nahezu optimal zusammengesetzt, ist aber nicht
generell verträglich. Zu den Vorteilen der Milch zählt der hohe Anteil an
hochwertigem Protein, Mengenelementen und Vitaminen. Die
Schwäche liegt in den geringen Fettsäuren bei gleichzeitig grösseren
Mengen an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren, die vom Hund weniger
gut vertragen werden. Eingrenzend in der Fütterung ist vor allem aber
auch der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose; rund 5 Gramm/100
Milliliter), denn dieser Zucker kann von vielen ausgewachsenen Hunden
im Dünndarm nicht vollständig zerlegt werden, so dass es nach
übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im Dickdarm kommt,
begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur Verdauung der Lactose
ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen Produktion bei Welpen
während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in späteren Jahren aber
teilweise oder vollständig zurückgeht.

Milch Schaf
Das wichtigste Kohlehydrat in der Milch ist Lactose, daneben sind
Galactose, Fructose und Spuren anderer Kohlehydrate enthalten. Viele
Hunde vertragen die in der Milch enthaltene Lactose nicht. Diese
Unverträglichkeiten beruhen darauf, dass Milchbestandteile im Körper
nicht hinreichend aufgespalten werden können. Zur Verdauung der
Lactose ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen Produktion bei
Welpen während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in späteren Jahren
aber teilweise oder vollständig zurückgeht. Im Vergleich zur Kuhmilch
mit ca. 4,8 % Kohlenhydrate enthält die Milch der Schafe sogar noch
mehr nämlich 6,3 %.

Milch Stute
Die Milch der Pferde enthält ca. 5,9 % Kohlenhydrate zum Vergleich
mit der Kuhmilch, welche 4,8 % enthält. Das wichtigste Kohlehydrat in
der Milch ist Lactose, daneben sind Galactose, Fructose und Spuren
anderer Kohlehydrate enthalten. Eingrenzend in der Fütterung ist vor
allem aber auch der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose; rund 5
Gramm/100 Milliliter), denn dieser Zucker kann von vielen
ausgewachsenen Hunden im Dünndarm nicht vollständig zerlegt
werden, so dass es nach übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im
Dickdarm kommt, begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur
Verdauung der Lactose ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen
Produktion bei Welpen während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in
späteren Jahren aber teilweise oder vollständig zurückgeht.

Milch Ziege
Ziegenmilch enthält ca.3,9 % Kohlenhydrate zum Vergleich mit der
Kuhmilch, welche 4,8 % enthält, also einem tieferen Wert. Trotzdem ist
wegen der in den Kohlehydraten der Milch enthaltenen Lactose Vorsicht
geboten. Folgender Wert von (Laktose; rund 5 Gramm/100 Milliliter)
sollte nicht überschritten werden, denn dieser Zucker kann von vielen
ausgewachsenen Hunden im Dünndarm nicht vollständig zerlegt
werden, so dass es nach übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im
Dickdarm kommt, begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur
Verdauung der Lactose ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen
Produktion bei Welpen während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in
späteren Jahren aber teilweise oder vollständig zurückgeht.

Milchprodukte
Milch und Milchprodukte lassen sich – unter Berücksichtigung der
genannten Grenzen – vorteilhaft zur Verbesserung der Versorgung mit
essentiellen Aminosäuren besonders bei wachsenden und trächtigen
Hunden verwenden. Darüber hinaus können sie die Akzeptanz weniger
schmackhafter Rationen oder des Trinkwassers nachhaltig verbessern

Milchpulver
Durch den geringeren Laktosegehalt wird Milchpulver in der Regel gut
vertragen. Gegen dosierte Anwendung ist nichts einzuwenden.

Milz
Zu den Innereien gehörendes Futtermittel, welches eher nicht in rohem
Zustand verfüttert werden sollte, da es zu Durchfall führen könnte.
Minze
Sammelbegriff für Pfefferminze, im Volksmund auch als Edelminze,
Englische Minze, Gartenminze oder Teeminze bezeichnet, wirken
krampflösend auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und sorgen
dafür, dass aufgestaute Luft leichter aus dem Körper entweichen kann.
Daneben regen Pfefferminzblätter den Gallenfluss an, fördern die
Freisetzung von Magensaft und wirken appetitanregend. Die
Wirksubstanzen der Pfefferminze verursachen einen Rundumschlag in
Magen und Darm, der Übelkeit und Brechreiz (auch Reisekrankheit)
meist schon nach kurzer Zeit die Grundlage entzieht.

Mirabellen
Fördert die Verdauung und den Abtransport von Giftstoffen aus dem
Darm. Regt die Speicheltätigkeit an und den Magensaft. Optimiert den
Kreislauf und die Nierentätigkeit. Enthält Karotin, B1 B2, sehr viel
Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor und Kalzium.

Mohrrüben
Die Karotte, auch Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe, Wurzel oder
schweizerisch Rüebli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen,
Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der
Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Karotten erreichen eine für
Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90 %. Wie alle
Gemüse sollten auch Karotten fein geraffelt oder gedünstet verfüttert
werden, damit so vom Hund optimal verwertet werden können.

Molke
Molkenpulver ist, da es 50 bis 70 Prozent Milchzucker enthält, allenfalls
bei Welpen mit hoher Laktaseaktivität verwendbar.

Muskelfleisch
Bei jedem Schlachttier gibt es Teile, die überwiegend aus Muskelfleisch
bestehen und Teile, deren Anteil an Bindegewebe und Sehnen oder Fett
sehr hoch ist. Der Fettanteil wiederum kann aus unterschiedlich hohen
Anteilen von „aufliegendem“ Fettgewebe, „intermuskulärem“ und
„intramuskulärem“ Fett bestehen. Fleisch ist einer der wichtigsten
Lieferanten für Eiweiß. Mageres Muskelfleisch vom Rind (ohne
sichtbares Fett) enthält beispielsweise 21 % Eiweiß, 1,7 bis 2 % Fett
und etwa 75 % Wasser. Das Eiweiß hat aufgrund der
Zusammensetzung der Aminosäuren eine hohe biologische Wertigkeit.
Neben Eiweiß enthält Fleisch viele Vitamine des Vitamin-B-Komplexes,
Vitamin A und D sowie die Mineralien Kalium, Natrium und Eisen.
Betrachtet man Fleisch als Eisenlieferant, nimmt es gegenüber anderen
Lebensmitteln einen besonderen Stellenwert ein: Im Vergleich zu
pflanzlichen Lebensmitteln besitzt Eisen aus tierischen Lebensmitteln
eine bessere Verfügbarkeit.


Muttermilch
Wie bei allen neugeborenen Säugetieren ist es auch bei Welpen
entscheidend, daß sie nach der Geburt möglichst schnell am Gesäuge
trinken, um die hochwertige Kolostralmich in ausreichender Menge zu
bekommen. Die in der Kolostralmilch enthaltenen mütterlichen
Antikörper sind für die Welpen lebenswichtig, denn dadurch werden
ihre Abwehrkräfte gestärkt und sie vor Infektionen geschützt. Nach
wenigen Tagen wird die Kolostralmilch von der normalen Muttermilch
ersetzt. Die Neugeborenen verfügen nur über sehr kleine
Energiereserven. Bereits vom ersten Tag an, spätestens nach 2 Tagen,
sollten die Welpen kontinuierlich zunehmen. Dabei werden pro Gramm
Zuwachs etwa 2,5 ml Milch benötigt (z. B. ein Schäferhundwelpe
benötigt ca. 175 ml Hundemilch täglich). Die Milch der Hündin enthält
doppelt so viel Fett wie Kuhmilch und ist reicher an ungesättigten
Fettsäuren.

Möhren
Die Karotte, auch Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe, Wurzel oder
schweizerisch Rüebli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen,
Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der
Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Karotten erreichen eine für
Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90 %. Wie alle
Gemüse sollten auch Karotten fein geraffelt oder gedünstet verfüttert
werden, damit so vom Hund optimal verwertet werden können.

Nachtkerzenöl
Nachtkerzenöl ist eines der besten Oele bei Hautproblemen. Die
Anwendung des Öls bei entzündlichen Hauterkrankungen ist
traditioneller Natur und wird durch neuere Forschungsergebnisse
bestätigt. Die besondere Zusammensetzung der Fettsäuren im
Nachtkerzenöl mit ihrem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten
Fettsäuren macht seine positive Wirkung aus.

Nektarinen
Stärken das Immunsystem, reinigen Blut und die Nieren, entwässernd,
regen die Verdauung an und regulieren den Stoffwechsel. Gut für
Haarkleid und Augen. Enthalten reichlich Vitamin A, B und C, Kalzium,
Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotin und Falvone. Wie bei
allen Früchten zerquetscht und in reifem bis überreifem Zustand
verfüttern.

Niere
Eiweissreich (20 %) und relativ fettarm. Die Verdaulichkeit dieses
Organs ist hoch, sodass ähnliche Energiegehalte wie im fettarmen
Fleisch erreicht werden. Da die Leber im lebenden Tier doch die
Funktion eines Entgiftungsorgans hat, wäre ich mit übermässiger
Fütterung von Nieren vorsichtig.

Nudeln
Zur Herstellung der meisten Nudeln verwendet man
Getreidemahlerzeugnisse aus Hartweizen, Weichweizen, Dinkel,
Roggen, Buchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Triticale für
Mehrkorn-Teigwaren, Speisesalz, jodiertes Speisesalz, Meersalz, Vollei,
Eigelb, Eiklar, auch tiefgefroren oder getrocknet, Milch, Milchpulver
jeweils in verschiedenen Fettgehaltsstufen Gemüse, Kräuter, Pilze in
geeigneter Zubereitung (z.B. Mark, Saft, Pulver, Konzentrat) sowie
Gewürze, färbende Lebensmittel, Weizengluten,
Milcheiweißerzeugnisse, Sojaerzeugnisse. Nudeln sind stärkereich aber
auch arm an sonstigen Nährstoffen. Sie werden in der Regel sehr gerne
von den Hunden gefressen und decken einen Grossteil der benötigten
Kohlenhydrate.

Nudeln Vollkorn
Vollkorn-Teigwaren – der Anteil an Getreidemahlerzeugnissen besteht
ausschließlich aus Vollkornmahlerzeugnissen

Nährhefe
Nährhefe ist eine inaktive Hefe, die reich an Vitaminen und Mineralien
ist. Durch ihren hohen Gehalt an Vitamin B12 stellt sie eine wichtige
Ergänzung zur Vegankost dar. Mittels Nährhefe kann man ein
Lebensmittel binden.

Obstkerne
Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume,
Aprikose etc.) aus. Die in den Kernen enthaltene Blausäure führt zu
Speicheln Erbrechen, Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend
roten Schleimhäuten, hellroter Farbe des venösen Blutes, Atemnot,
Krämpfe und Schwäche. Eine Vergiftung tritt aber nur auf, wenn
einerseits die Kerne geknackt und zerbissen werden und andererseits
eine genügend grosse Menge auf einmal aufgenommen wurde.

Ochsenziemer
Getrockneter Bullenpenis. Bei geeignetem Trocknungsverfahren in
sparsamer Dosierung empfehlenswert. Hilft bei der Reinigung des
Gebisses.

Oelsardinen
Die Sardine ist ein Salzwasserfisch und gehört zur Familie der
heringartigen Fische. Sardinen haben 4,5% Fett im verzehrbaren
Fischfleisch und sind mit 19,4% besonders reich an Eiweiß. Darüber
hinaus liefern sie wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Niacin und
Biotin. Zudem liefern Sardinen nennenswerte Mengen der Mineralstoffe
Kalzium, und Jod. Sardinen, welche in Oel eingelegt waren sind mit
Vorsicht zu verfüttern, da sie sehr leicht zu Durchfall führen können.

Ohren getrocknet
Getrocknete Ohren von Schweinen, Rindern, Schafen oder Kaninchen
sind beliebte Knabberprodukt für Hunde. Schweineohren z.B. zeichnen
sich besonders durch ihren hohen Gehalt an Knorpel aus, den der Hund
gut verwerten kann. Durch das lange Knabbern wird auch das
Kaubedürfnis der Tiere befriedigt. Da Schweineohren hochverdaulich
sind, hat man bei ihnen (im Gegensatz zu vielen Knochen) noch nie
von inneren Verletzungen gehört. Ein Vorbehalt gegen Schweineohren
ist, dass rohes Schweinefleisch Überträger der beim Hund tödlich
verlaufenden Aujeszky-Erkrankung sein kann. Getrocknete Ohren
werden zudem oft mit aggressiven Laugen behandelt, damit sie nicht
ranzig werden. Sie sollten deshalb Schweineohren nur aus wirklich
vertrauenswürdigen Quellen beziehen. In die tägliche Futtermenge mit
einberechnet werden muss auf jeden Fall der hohe Proteingehalt dieser
getrockneten Ohren, enthält doch ein getrocknetes Schweineohr von
100 g rund 70 % Protein. Ein Ueberschuss an Protein kann aber auch
sehr leicht zu Durchfall führen.

Olivenöl
Dieses Öl wird aus dem Fruchtfleisch von Oliven gewonnen und enthält
viele ungesättigte Fettsäuren. Es ist „das“ Öl der Mittelmeerküche.
Olivenöl enthält vor allem viel Ölsäure, dazu einige andere Fettsäuren,
außerdem Phytosterole, Polyphenole, Terpene und Vitamin E. In seiner
kaltgepressten (nicht raffinierten) Qualität – als „extra vergine“
gekennzeichnet – hat Olivenöl sehr viele gesundheitliche Wirkungen.
Dazu gehören Einflüsse auf die Haut und den Stoffwechel sowie auf das
Nerven-, Muskel-Skelett-, Herz-Kreislauf-, Immun- und
Verdauungssystem.

Orangen
Sie wirken blutreinigend und senken hohen Blutdruck, stärken das
Immunsystem, schützen Zellen gegen „freie Radikale“, dichten
Blutgefässe ab. Ihre Inhaltsstoffe sind reichlich Vitamin C, welches der
Hund aber selber synthetisieren kann, Kalium, Magnesium, Kalzium,
Phosphor, Beta-Carotin. Allerdings weisen sie auch einen sehr hohen
Säuregehalt aus, der vor allem bei magenempfindlichen Hunden zu
Problemen führen kann. Nur in sehr bis überreifem Zustand und in
kleinen Mengen verfüttern.

Ovomaltine
Enthält Malzextrakt aus Gerste, Milch, Ei, Zucker und Kakao. Aufgrund
der Zugabe von Kakao ist sie nicht geeignet für die Hundefütterung.
Pansen
Der Pansen ist ein Hohlorgan, welches bei Wiederkäuern die Funktion
eines so genannten Vormagens hat. Entgegen landläufiger Meinung
handelt es sich somit nicht um einen Magen im eigentlichen Sinne,
sondern um eine Gärkammer (Gärung), welche dem Magen (der bei
Wiederkäuern als Labmagen bezeichnet wird) vorgeschaltet ist.
Wertvoller Eiweissträger. Für Hunde wird zwischen frischem Pansen,
grünem Pansen, (ungewaschen enthält er noch Reste von „Pansen-
Bakterien“ – diese sind für die Darmverdauung beim Hund wertvoll)
und getrockneten Pansen unterschieden.

Paprika
Die Paprika gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse. Die
unreifen, rohen Teile enthalten Solanin und können
Vergiftungserscheinungen auslösen. Die verschiedenfarbigen Paprika
unterscheiden sich nicht im Geschmack voneinander. Lediglich der
Vitamin-C-Gehalt ist bei roten Früchten höher. Paprika hat einen sehr
hohen Vitamin-C-Anteil. Der Vitamin-C-Gehalt variiert je nach
Reifegrad zwischen 140 mg (grüner Paprika) und 400 mg (rote
Tomatenpaprika aus Ungarn) pro 100g Fruchtfleisch. Die
Gewürzpaprika hat einen relativ hohen Anteil des Alkaloids Capsaicin,
welcher verantwortlich ist für den scharfen Geschmack. Zu ihnen
gehören z.B. auch die scharfen Chilis. Die letzten beiden sind deshalb
nicht geeignet für die Hundeernährung.

Petersilie
Die Petersilie gehört zu der Familie der Doldenblütler. Sie enthalten
nennenswerte Mengen der Vitamine A, C und E. Die Gewürzpflanze,
enthält ätherisches Öl mit dem giftigen Apiol, ein Glykosid, Vitamin C,
Vitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen.
Achtung!: wegen ihrer uteruserregenden Wirkung wurde die Petersilie
in früheren Zeiten als Abtreibungsmittel verwendet, – tragenden
Hündinnen sollten deshalb keine Petersilie verfüttert werden. Hingegen
hilft es zur Rückbildung der Milch bei scheinträchtigen Hündinnen.
Petersilienkraut und -wurzel dienen vielfach zum Würzen von Speisen.
Die dabei üblich verwendeten Mengen gelten als unbedenklich.

Pfefferminze
Sammelbegriff für Pfefferminze, im Volksmund auch als Edelminze,
Englische Minze, Gartenminze oder Teeminze bezeichnet, wirken
krampflösend auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und sorgen
dafür, dass aufgestaute Luft leichter aus dem Körper entweichen kann.
Daneben regen Pfefferminzblätter den Gallenfluss an, fördern die
Freisetzung von Magensaft und wirken appetitanregend. Die
Wirksubstanzen der Pfefferminze verursachen einen Rundumschlag in
Magen und Darm, der Übelkeit und Brechreiz (auch Reisekrankheit)
meist schon nach kurzer Zeit die Grundlage entzieh

Pferdefleisch
Fett- und proteinärmer als Rindfleisch. Es sollte deshalb bei
ausschliesslicher Ernährung mit Pferdefleisch immer etwas Oel oder
Fett zugefügt werden. Auesserst selten allergieauslösend. Zusammen
mit Kartoffeln deshalb die ideale Diätnahrung für Allergiker oder als
Ausschlussdiät.

Pfifferlinge
Der Pfifferling ist ein sehr beliebter Speisepilz. Man nennt ihn auch
Eierschwamm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Speisepilzen
kann der Pfifferling nicht getrocknet aufbewahrt werden, da er sich
danach nicht wieder aufweichen lässt, man kann ihn jedoch frisch
gesammelt und gereinigt nach Blanchieren hervorragend einfrieren und
so für einige Monate lagern. Die Inhaltsstoffe des Pfifferlings sind: die
Mineralstoffe Kalium, Eisen und Magnesium sowie die Vitamine A, B
und D, allerdings ist der Nährstoffgehalt gering.

Pfirsiche
Stärken das Immunsystem, reinigen Blut und die Nieren, entwässernd,
regen die Verdauung an und regulieren den Stoffwechsel. Gut für
Haarkleid und Augen. Enthalten reichlich Vitamin A, B und C, Kalzium,
Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotin und Flavone. Wie bei
allen Früchten zerquetscht und in reifem bis überreifem Zustand
verfüttern.

Pflanzenöl
Die im Handel angebotenen Speiseöle entstammen entweder aus einer
Pflanzenart, oder werden aus mehreren Pflanzenölen
zusammengemischt. Werden Öle mit einem bestimmten
Pflanzennamen benannt, so müssen sie aus dem reinen,
unvermischten Öl dieser Pflanze sein. Gemischte Öle werden als
Tafelöl, Speiseöl oder Pflanzenöl bezeichnet. Die Qualitätsunterschiede
erkennt man auch an der Anzahl der ungesättigten Fettsäuren

Pflaumen
Fördert die Verdauung und den Abtransport von Giftstoffen aus dem
Darm. Regt die Speicheltätigkeit an und den Magensaft. Optimiert den
Kreislauf und die Nierentätigkeit. Enthält Karotin, B1 B2, sehr viel
Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor und Kalzium. Man
sollte aber die Pflaumen möglichst schälen, da die Pflaumenhaut
Gährungen provozieren könnte. ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern,
da benzoehaltig. Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und
kann zu Vergiftungen führen.

Pilze
Gehören zum Pflanzenreich. Unterscheidung in Wild- und Zuchtpilze.
Von rund 2500 Wald- und Wiesenpilzen sind etwa 50 Sorten für den
Menschen essbar. Pilze speichern Schwermetalle wie Blei und Cadmium
besonders gut. Zuchtpilze sind deshalb ausnahmsweise Wildpilzen
vorzuziehen. Gute Zuchterfolge gibt es bei den Sorten Champignon,
Austernpilz, Braunkappe und dem asiatischen Shii-Take. Die
kultivierten Pilze sind übers ganze Jahr zu haben.

Porrée
Aus dem Mittelmeer stammender Lauch. Er wirkt keimtötend und
unterbindet im Darm unerwünschte Fäulnis- und Gärungsprozesse. Kann deshalb auch als natürlicher Konservierungsstoff eingesetzt
werden. Lauch ist Vitamin C-haltig und regt die Nierentätigkeit sowie
den Appetit an.

Prachthafer
Eine Hafermischung, welche auch den Pferden verabreicht wird.
Zeichnet sich durch ihre hohe Stärkeverdaulichkeit im Dünndarm aus.
Ebenfalls ein großer Vorteil ist der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren
und Schleimstoffe. Beides zusammen nimmt einen sehr positiven
Einfluss auf die Verdauungsvorgänge.

Preiselbeeren
Sie enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor und
Magnesium, sowie Vitamin C. Ihre Inhaltsstoffe haben einen günstigen
Einfluss auf Entzündungen. So beugt der regelmäßige Verzehr der
Früchte Harnwegsinfektionen vor. Ein in den Preiselbeeren enthaltener
Stoff verhindert, dass sich Bakterien in die Harnwege einnisten und
dort, oder in der Blase, eine Entzündung verursachen. Überdies wirkt
der Saft wie ein Antibiotikum: Die in den Beeren enthaltene Säure
kann in geringem Umfang Bakterien abtöten. Trotzdem müssen
Preiselbeeren dosiert verabreichtwerden, da es ansonten zu Durchfall
führen kann. ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da Benzoehaltig.
Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und kann zu
Vergiftungen führen.

Putenfleisch
Putenfleisch besitzt einen hohen Eiweiß-Anteil (Brust 24 Prozent,
Oberkeule 21 Prozent) ist besonders fettarm (Brust 2 Prozent,
Oberkeule 8 Prozent). Der niedrige Fettanteil besteht zu einem Großteil
aus wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Quark
Frischkäse aus moderner Molkereitechnik. Die entrahmte und
pasteurisierte Milch wird durch Sauermilchbakterien und durch Lab
(natürliches Gerinnungsmittel Labferment) verdickt. Dann wird die
Molke durch Zentrifugieren von der frischen Käsemasse getrennt. Je
nach Fettstufe mit mehr oder weniger Sahne angereichert. Magerquark
hat einen niedrigen Trockenmassenanteil und viel Flüssigkeit, daher
niedriger (absoluter) Fettgehalt, aber viel Milcheiweiss. Enthält fast alle
wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Kalium, Calcium und
Phoshor. Sehr gute Eiweissquelle. Vorsicht bei Hunden die zu
Uebergewicht neigen, dort nur Magerquark füttern.

Quinoa
Quinoa, Amaranth und Buchweizen sind drei alternativen Getreidearten
und gehören eigentlich nicht in die Gruppe der Getreidearten. Sie sind
die bekanntesten Vertreter der sogenannten Pseudogetreide, denn sie
bilden ähnlich wie Getreide stärkehaltige Körner aus. Ihre Samen
können wie Getreidekörner verarbeitet werden, so dass sie
beispielsweise wie Reis als Beilage verzehrt werden können. Sie sind
sehr eiweiss- und mineralstoffhaltig und sie sind glutenfrei. Wegen
seines Anteils an Saponine (wirkt blutverdünnend) ist Quinoa nicht
geeignet für Welpen. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in
Dortmund weist bei den Pseudogetreiden auf einige gefährliche
Eigenschaften hin. Was viele nicht wissen: Sie enthalten bestimmte
Gerbstoffe, die dafür verantwortlich sind, dass der menschliche
Organismus Vitamine und Mineralstoffe schlechter aufnimmt. Darüber
hinaus hemmen sie Verdauungsenzyme und erschweren die
Verwertung von Eiweiß aus der Nahrung. Inwieweit sich dies auf den
hündischen Orgnismus übertragen lässt, entzieht sich meinen
Kenntnissen.

Rahm
Syn. ebenfalls Sahne oder Schlagobers. Sahne ist der Rahm der bei
unbehandelter Milch nach oben steigt. Aus Sahne wird Butter
hergestellt. Sahne ist reich an Fett und Milcheiweiß und enthält
fettlösliche Vitamine. Sie wird wie die Milch verschiedenen Methoden
zur Haltbarmachung unterzogen. Und ebenfalls wie die Milch wird
Sahne durch Mischen mit entrahmter Milch auf verschiedene Fettstufen
eingestellt. Fettstufen der Sahnesorten: Sahne 25 – 29%, Schlagsahne
oder Schlagrahm 30 – 33%, Schlagsahne „extra“ 36%, Kaffeesahne 10
15%.

Randen
Gemüse (Syn. Rote Beete). Die Rote Beete ist eine fleischige
Wurzelknolle mit langen grünen Blättern. Aufgrund des reichhaltigen
Angebots an vielen Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Kalium,
hat es eine große gesundheitliche Bedeutung, sie wirkt
appetitanregend und verdauungsfördernd. Der hohe Gehalt an Folsäure
ist wichtig für die Blutbildung. Mit 200g Rote Beete können schon 50 %
des täglichen Folsäurebedarfs gedeckt werden. Zusätzlich enthält sie
noch sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine und Flavonoide, die
krebsvorbeugende und insbesondere imunstimmulierende Wirkungen
haben.

Rapsöl
Rapsöl ist reich an Vitamin A und enthält 29 % der mehrfach
ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (20 %) und Linolensäure (9 %).
Neben Seefisch gehört Rapsöl damit zu den wichtigen Quellen für
Linolensäure, die auch als Omega-3-Fettsäure bekannt ist. Zudem ist
das Mischungsverhältnis zwischen Linolsäure und Linolensäure für eine
ernährungsphysiologisch ausgeglichene Ernährung optimal. Reis brauner
Reis wird in Reismühlen entspelzt (geschält), da er sonst nicht
geniessbar ist. Der hierdurch entstehende braune Reis oder Naturreis
enthält alle Nährstoffe einschließlich der Vitamine. Ein entspelztes
Reiskorn besteht aus der Fruchtschale, einer eiweissreichen Schicht
darunter (Aleuronschicht), dem Nährgewebe und dem Embryo
(Fruchtkern)

Reis weisser
Gut verträglicher Kohlenhydratlieferant. Enthält Kalium, Phosphor und
Magnesium. Wird oft als Schonkost verwendet bei empfindlichem
Magen- Darmtrakt oder bei Durchfall. Wichtig: wenn Reis bei Durchfall
eingesetzt wird unbedingt beim Kochen Salz dazugeben, da er sonst
entwässernd wirkt.

Reismehl
Reismehl entsteht beim Polieren des Reises und ist ein feines Mehl, das
aus normalem Langkornreis hergestellt wird. Reismehl kann als
Bindemittel Verwendung finden.

Reisöl
Reis besitzt einen sehr niedrigen Vitamingehalt. Reisöl wird deshalb
vorwiegend zur Seifen- , Kerzenherstellung oder in der
Kosmetikindustrie verwendet.

Rhabarber
Beim Rhabarber ist der Vitamingehalt eher durchschnittlich, der Anteil
an Vitamin C aber nennenswert. (10-29 mg Vitamin C im rohem
Rhabarber)Bei den Mineralstoffen dominieren Kalium und Kalzium.
Rhabarber kann hin und wieder in wirklich ganz kleinen Mengen dem
Gemüseanteil der Hauptmahlzeit beigefügt werden. Es sollten
grundsätzlich nur die Stängel, nicht aber die Blätter verfüttert werden,
da diese giftig für den Hund und auch den Menschen sind. Ein weiterer
Grund um sehr sparsam mit dem Verfüttern von Rhabarber umzugehen
ist der hohe Gehalt an Oxalaten, welche in grösseren Mangen giftig
wirken und Durchfall, Uebelkeit und Erbrechen hervorrufen können.

Rinderfett
Ein eher „hartes“, schwerverdauliches Fett. Wird aber oft mit Erfolg
eingesetzt, wenn eine Gewichtszunahme erforderlich ist.

Rinderknorpel
sind besonders reich an Mukopolysacchariden, die zur
Erhaltung des Bindegewebes, der Sehnen, Bänder und der Gelenke
(Knorpel) unbedingt erforderlich sind. Rindfleisch
Die Hauptkomponente von Fleisch sind Eiweiss und Fett. Das Eiweiss
weist eine optimale Aminosäurenzusammensetzung auf. Die
Verdaulichkeit von Rindfleisch liegt um 98 %, bei
bindegewebereicheren Produkten etwas niedriger.

Roggen
Getreidekörner sind im allgemeinen stärkereich und rohfaserarm. Der
Rohproteingehalt ist relativ gering (ca. 10 %). Getreidekörner
enthalten somit keineswegs alle Nährstoffe, werden als Beilage aber
von den meisten Hunden gerne genommen. Die Akzeptanz von Roggen
ist in der Regel nicht so hoch wie von anderen Getreidearten.

Rosinen
Unabhängig voneinander warnte ein amerikanisches (ASPCA’s Animal
Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons
Information Service) Zentrum für Vergiftungsanfälle bei Tieren
kürzlich, dass Weintrauben und Rosinen das pure Gift sein könne für
Hunde . Gründe dafür konnte aber bis dato keine geliefert werden. Ich
kann mir das persönlich nicht vorstellen, da meine Hunde immer
wieder mal Rosinen und Weintrauben bekommen, oder sich gar selbst
im Garten mit Weintrauben bedienten und keinerlei Beschwerden
hatten.

Rosmarin
Enthält ätherisches Oel, Bitterstoffe und Rosmarinsäure. Wirkt
verdauungsfördernd, kräftigend und durchblutungsfördernd. Hilft bei arthritischen Schmerzen. Vorsicht: Rosmarin nie einer trächtigen
Hündin geben, es kann abtReibend wirken!

Rote Beete
Gemüse ( Syn.Randen). Die Rote Beete ist eine fleischige Wurzelknolle
mit langen grünen Blättern. Aufgrund des reichhaltigen Angebots an
vielen Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Kalium, hat es eine
große gesundheitliche Bedeutung, sie wirkt appetitanregend und
verdauungsfördernd. Der hohe Gehalt an Folsäure ist wichtig für die
Blutbildung. Mit 200g Rote Beete können schon 50 % des täglichen
Folsäurebedarfs gedeckt werden. Zusätzlich enthält sie noch sekundäre
Pflanzenstoffe wie Saponine und Flavonoide, die krebsvorbeugende und
insbesondere imunstimulierende Wirkungen haben.

Rotkohl
Rotkabis, Rotkohl, Blaukraut, Rotkraut, Roter Kappes sind alles syn. für
die gleiche Kohlart. Zum Vergleich mit ihrem weissen Verwandten, dem
Weisskraut, sind beim Blaukraut lediglich die Selen- und Vitamin-C-
Werte etwas höher und die Carotin-Werte etwas niedriger als beim
Weisskohl. Bei richtiger Zubereitung, d.h. zerkleinert oder gekocht liegt
die Verdaulichkeit der Kohlarten zwischen 40 – 70 %. Eine Menge von 5
% i.d.Trockensubstanz sollte nicht überschritten werden, da er sonst
zu Blähungen führen kann.

Ruccola
Der heute vorwiegend aus Italien stammende Salat Ruccola enthält die
gleichen Nährstoffe wie etwa der Blattsalat. Ebenso bindet er Nitrat an
sich wie letztgenannter. Er hat einen leicht bitteren Geschmack und
wird deshalb von vielen Hunden nicht gerne genommen.

Sahne
Syn. ebenfalls Rahm oder Schlagobers. Sahne ist der Rahm der bei
unbehandelter Milch nach oben steigt. Aus Sahne wird Butter
hergestellt. Sahne ist reich an Fett und Milcheiweiß und enthält
fettlösliche Vitamine. Sie wird wie die Milch verschiedenen Methoden
zur Haltbarmachung unterzogen. Und ebenfalls wie die Milch wird
Sahne durch Mischen mit entrahmter Milch auf verschiedene Fettstufen
eingestellt. Fettstufen der Sahnesorten: Sahne 25 – 29%, Schlagsahne
oder Schlagrahm 30 – 33%, Schlagsahne „extra“ 36%, Kaffeesahne 10
15%.

Salat grüner
Die vielseitigen Inhaltsstoffe fördern den Zelltransport, das „Grün“
dient der Aufstockung der Chlorophyllreserven. Die meisten Salate
enthalten viel Eiweiss, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium,
Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen und wie erwähnt reichlich
Chlorophyll. Grüne Salate können, wenn gut gewaschen, stark
zerkleinert, problemlos in nicht allzu grossen Mengen unter das Futter
gemischt werden.

Salbei
Salbei gibt es in rund fünfhundert verschiedenen Sorten. Doch nur
Salvia officinalis ist medizinisch wirksam. Wirkt antiseptisch,
entzündungswidrig, adstringierend, schweisshemmend,
milchhemmend, schmerzlindernd, krampflösend (während der
Trächtigkeit und Stillzeit meiden!) Salbei als Tee gegen Husten und
Entzündungen im Lefzen-, Zahnfleischbereich. Ein frisches,
zerquetschtes Salbeiblatt auf den Insektenstich lindert den Juckreiz.

Salz
Kochsalz als Speisesalz enthält zu über 99,5 % Natriumchlorid und
eventuell Beimischungen von Iodid, Fluorid und sogenannte
Rieselhilfen. Gesunde Hunde sind, sofern ausreichend Wasser zur
Verfügung steht, gegenüber hohen Salzgaben relativ tolerant. Mengen
bis zu 2,5 g/Kg wurden vertragen. In der Praxis sind vereinzelt nach
Aufnahme von Pökellake, gesalzenem Fleisch- und Fischabfällen oder
Meerwasser akute Salzvergiftungen (Diarrhöe, Gehirnödem, Krämpfe)
beschrieben worden.

Satsumas
Aufgrund des hohen Vitamingehaltes sehr gut geeignet zur Stärkung
des Immunsystems. Enthalten das Provitamin A, viel Vitamin C,
Mineralstoffe und reichlich Fruchtzucker. Zu beachten ist allerdings der
enorme Säuregehalt, vor allem bei magenempfindlichen Hunden. Nur
in sehr bis überreifem Zustand und in kleinen Mengen verfüttern.

Sauerkraut
Enthält gesunde Milchsäurebakterien und Vitamine vor allem K1. Sehr
gut um die Verdauung anzuregen. Kann auch angwendet werden, wenn
der Hund für ihn ungeniessbare Sachen verschluckt hat, sofern keine
Beschwerden auftreten, ansonsten ist der Gang zu Tierarzt angesagt. Sauerrahm Milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt,
Sauermilch, Sauerrahm sorgen für eine ausgewogene Darmflora und
stärken so die Abwehrkräfte.

Saure Sahne oder Sauerrahm
muss mindestens 10 % Fett enthalten. Sie ist in der Molkerei mit
Milchsäurebakterien angesäuert und dadurch dicksämig geworden.
Schlagsahne oder Kaffeesahne, die sauer geworden sind, dürfen nicht
als Sauerrahm verkauft werden. Sie gelten nach dem
Lebensmittelgesetz als verdorben.

Schaffleisch
Schaffleisch eignet sich wie Pferdefleisch als Diätfutter für Allergiker. Schafgarbe
Wirkt adstringierend, antiseptisch, entkrampfend und
entzündungshemmend. Blätter zerquetscht als Futterzusatz geben hilft
bei Durchfall. Schnittlauch
Geschätzt wurde

Schnittlauch
schon im Altertum als blähungslindernd
und harntreibend. Auch heute noch weiss man den Schnittlauch
medizinisch zu schätzen: Er wirkt magenstärkend, verdauungsfördernd
und senkt zu hohen Blutdruck. Der hohe Vitamin-C-Gehalt und die
Senföle wirken im Körper desinfizierend, sind schleimlösend und somit
gut für die Atmung. Der Schnittlauch stammt wie auch der Knoblauch
und der Lauch aus der Familie der Liliengewächse. Er ist deshalb bei
Hund sehr dosiert anzuwenden.

Schrot
Schrot ist ein grob zerkleinertes Mahlgut vorwiegend aus Getreide, das
durch Schroten auf einem Walzenstuhl, Quetschen oder Mahlen
hergestellt wird. Es wird zwischen Backschrot, bei dem der Keimling
zuvor entfernt wurde, und Vollkornschrot unterschieden. Schwarzkümmelöl
Alternative Heilmittel gegen Asthma und Neurodermitis, Allergien wie
Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergie, Milbenallergie,
Hausstaubmilbenallergie, Schimmelpilzallergie, Kontaktallergie,
Nickelallergie und Asthma bronchiale als begleitende Therapie
nebenwirkungsfrei mit Schwarzkümmelöl behandeln. Das wertvollste
und reinste Schwarzkümmeloel ist das südägyptisches Albarakha Öl.

Schwarztee
Schwarzer Tee entstammt der gleichen Teepflanze wie Grüner Tee. Er
wird in der Verarbeitung jedoch anders behandelt und erhält dadurch
sein charakteristisches Aroma. Besonders in Europa wird er dafür hoch
geschätzt. Auch gesundheitlich hat er sich bewährt. So wirken
beispielsweise seine Gerbstoffe beruhigend auf Magen-
Darmbeschwerden, der hohe Anteil an Fluor bekämpft Mundbakterien
und bei Nervosität helfen verschiedene Vitamin-B-Gruppen die Nerven
zu stabilisieren. Angereichert mit etwas Honig wird er in der Regel von
den Hunden auch gut angenommen.

Schwarzwurzel
Die Schwarzwurzel gehört zu der botanischen Familie der Korbblütler.
Weitere bekannte Nutzpflanzen der großen Familie der Korbblütler sind
Artischocke, Chicorée, Radicchio und Topinambur. Die wichtigsten
Inhaltsstoffe sind 78 Prozent Wasser, die Glycoside Inulin, Asparagin,
Cholin und Lävulin, Eiweiß, Fett, die Mineralien Kalium, Calcium,
Phosphor, Eisen und Natrium, das Provitamin A und die Vitamine B1, E,
und C. Besonders erwähnenswert ist das Glycosid Inulin, das auch in
Topinamburknollen enthalten ist. Inulin (nicht zu verwechseln mit dem
Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin) ist ein Polysaccharid, welches im
Magen von Enzymen und Säure in Einfachzucker (Fructose)
aufgespalten wird.

Schweinefleisch
Die in Schweinebeständen vorkommende Viruserkrankung der
Aujeszkyschen Krankheit ist weit verbreitet und bleibt vielfach
unerkannt. Da sich der Hund bei der Aufnahme von kontaminiertem
Fleisch oder Schlachtabfällen infizieren kann und diese Krankheit stets
tödlich verläuft, sollte Schweinefleisch nur in gekochtem Zustand zu
Fütterung gegeben werden. Tiefkühlen reicht nicht aus um den Erreger
abzutöten.

Schweineohren getrocknet
Getrocknete Ohren von Schweinen, Rindern, Schafen oder Kaninchen
sind beliebte Knabberprodukt für Hunde. Schweineohren z.B. zeichnen
sich besonders durch ihren hohen Gehalt an Knorpel aus, den der Hund
gut verwerten kann. Durch das lange Knabbern wird auch das
Kaubedürfnis der Tiere befriedigt. Da Schweineohren hochverdaulich
sind, hat man bei ihnen (im Gegensatz zu vielen Knochen) noch nie
von inneren Verletzungen gehört. Ein Vorbehalt gegen Schweineohren
ist, das rohes Schweinefleisch Überträger der beim Hund tödlich
verlaufenden Aujeszky-Erkrankung sein kann. Getrocknete Ohren
werden zudem oft mit aggressiven Laugen behandelt, damit sie nicht
ranzig werden. Sie sollten deshalb Schweineohren nur aus wirklich
vertrauenswürdigen Quellen beziehen. In die tägliche Futtermenge mit
einberechnet werden muss auf jeden Fall der hohe Proteingehalt dieser
getrockneten Ohren, enthält doch ein getrocknetes Schweineohr von
100 g rund 70 % Protein. Ein Überschuss an Protein kann aber auch
sehr leicht zu Durchfall führen.

Schweineschmalz
Schweineschmalz ist ein Schlachtfett. Es wird aus dem Fettgewebe des
Schweins ausgeschmolzen. Wegen seines ausgeprägten Aromas wird
Schmalz von den Hunden sehr gerne genommen.

Seealgenmehl
Eine zusammenfassende Bezeichnung lebender, niederer Pflanzen. Sie
leben meist im Wasser frei schwimmend oder festsitzend auf dem
Land: als Nahrungsmittel zur Gewinnung von Alginsäure und Jod und
Futter und als Rohstoffe zur Gewinnung pflanzliches Öles.
Hervorzuheben ist seine positive Wirkung auf die Pigmentierung und
den allgemeinen Zustand des Fells. Der hohe Jod-Gehalt optimiert die
Schilddrüsenfunktion. Darüber hinaus fördert die Alge die Verdauung
und die Futterverwertung. Viele Nahrungsmittel aus Algen enthalten
derartig viel Jod, Quecksilber, giftiges Cadium oder Arsen, dass sie der
Gesundheit erheblich schaden können. Wenn sie die Herkunft des
Produktes nicht kennen, gilt: besser nicht verwenden!

Seefisch
Fisch leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit dem
lebenswichtigen Spurenelement Jod. Enthält wertvolle Omega 3-
Fettsäuren. Vorsicht mit den darin enthaltenen Gräten.

Seelachs
Der Seelachs, auch als Köhler oder Kohlfisch bezeichnet, gehört zur
Familie der Dorsche, deren bedeutendster Vertreter der Kabeljau ist
und damit zur Ordnung der dorschartigen Fische. Der Name „Seelachs“
ist (ebenso wie „Alaska-Seelachs“) eine Erfindung der
Lebensmittelindustrie. Fische sind die wichtigsten Nahrungsquellen für
Jod. Der Seelachs gehört zu den weniger fetthaltigen Fischen ist aber
trotzdem reich an hochwertigen Proteinen, mehrfach ungesättigten
Fettsäuren, Vitamin D und dem wichtigen Spurenelementen. Seepflanzen
Seepflanzen ist ein anderes Wort für Algen und wird hauptsächlich in
der Futterindustrie verwendet. Durch Veraschung von Seepflanzen wird
auch Natriumcarbonat, -hydrogencarbonat und -sesquicarbonat (Soda,
Natron) hergestellt, welches dann als E Nr. 500 deklariert wird. In
hohen Dosen kann es Reizungen des Magen- und Darmtraktes
(Erbrechen, Durchfall) auslösen.

Sehnen
Sehnen in getrockneter Form werden gerne zum Kauen von den
Hunden genommen. Werden solche verabreicht, sollten man seine
Nährwerte unbedingt im täglichen Bedarf mit einrechnen. 100 g
getrocknete Sehnen enthalten: Energie in KJ 2680, Protein in g 54,0,
Fett in g 35,0, Calzium in mg 120, Phosphor in mg 60

Sellerie
Der Knollensellerie gehört wie der Schnittsellerie und der Bleichsellerie
zu der botanischen Familie der Doldenblütler. Er ist reich an den
Vitaminen A, B und C, außerdem an Kalzium, Magnesium, Mangan,
Kalium und einem essentiellem Öl, das die Nierenfunktion unterstützt
und dadurch harntreibend wirkt. Bei der Ernährung von Kleinkindern
wird empfohlen, Sellerie erst nach dem 1. Lebensjahr zu geben, da er
ansonsten seiner ätherischen Oele wegen zu Allergien führen kann.

Sesamöl
Öl aus den Samen des Sesams. Das aromatische kaltgepreßte Öl
enthält viel Lezithin, Magnesium und Phosphor.

Soja
Für Hunde im Vergleich zu Fleisch minderwertiger Eiweisslieferant, oft
Auslöser von Allergien. Für den hündischen Organismus sehr schwer
verwertbar. Durch seinen hohen Legumiosenanteil kann es zu
Darmblähungen führen

Sojabohnen
Von Bedeutung ist ihr hoher Fettgehalt der ca. 20 % beträgt und einen
Eiweissanteil von ca. 35 %. Für Hunde im Vergleich zu Fleisch aber ein
minderwertiger Eiweisslieferant, oft Auslöser von Allergien. Für den
hündischen Organismus sehr schwer verwertbar. Durch seinen hohen
Legumiosenanteil kann es zu Darmblähungen führen. Sonnenblumenkerne Samen aus der Sonnenblume, besonders wichtige Ölsaat.

Sonnenblumenkerne
enthalten bis zu 60 Prozent Fett und bis zu 40
Prozent Eiweiß. Reich an essentiellen Aminosäuren, Fluor, Eisen,
Kupfer, Magnesium, B-Vitamine sowie Vitamin A und E. Sollte den
Hunden nur in gequetschter Form verabreicht werden, damit der
hündische Organismus dies aufspalten kann.

Sonnenblumenöl
Sonnenblumenöl ist das meistgebrauchte Öl. Es wird mittels Pressung
aus den Kernen der Sonnenblume gewonnen. Der Anteil an Omega-3
Fettsäuren ist im Vergleich zu anderen kaltgepressten Oelen relativ
gering. Es gab auch schon Artikel, wonach Sonnenblumenöl
krebserregend sein soll, dies konnte aber wissenschaftlich nie bestätigt
werden.

Spargel
Vor allem der grüner Spargel ist sogar noch besser für Hunde (ab und
an), weil in grünem Spargel zusätzlich Chloropyll vorhanden ist und
einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden und
B-Vitaminen als weisser Spargel hat. Vorsicht: Spargeln sind
harntreibend. Wie jedes Gemüse müssen auch Spargeln stark
zerkleinert oder gekocht verabreicht werden, damit sie vom
hündischen Organismus verwertet werden können.

Spinat
Ist ein hochwertiger Eiweisslieferant, enthält 10 Vitamine, 13
Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, die hormonähnliche
Substanz Sekretin, Chlorophyll, Bitterstoffe und Eisen. Spinat ist eine
ausgezeichnete Folsäurequelle. Empfehlenswert ist dem Spinat einen
Schuss Sahne zuzugegeben. Er enthält Oxalsaeure die
Calziumbindende Eigenschaften hat. 100gr Spinat neutraliesieren den
Calziumgehalt von einem Liter Milch. Wenn oft Spinat gefüttert wird,
kann es zu Steinbildung kommen. Leider speichert das tolle Gemüse
Nitrat aus dem Boden, welches sich in das gesundheitsschädliche Nitrit
verwandeln kann. Das Entfernen der Stängel und Blattrippen senkt
allerdings den Nitratgehalt.

Spitzwegerich
Wirkt schleimlösend, schützt Schleimhäute, hilft zur Wundheilung.
Spitzwegerich ist auch ein unschädliches Abführmittel bei Verstopfung.

Stutenmilch
Die Milch der Pferde enthält ca. 5,9 % Kohlenhydrate zum Vergleich
mit der Kuhmilch, welche 4,8 % enthält. Das wichtigste Kohlehydrat in
der Milch ist Lactose, daneben sind Galactose, Fructose und Spuren
anderer Kohlehydrate enthalten. Eingrenzend in der Fütterung ist vor
allem aber auch der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose; rund 5
Gramm/100 Milliliter), denn dieser Zucker kann von vielen
ausgewachsenen Hunden im Dünndarm nicht vollständig zerlegt
werden, so dass es nach übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im
Dickdarm kommt, begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur
Verdauung der Lactose ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen
Produktion bei Welpen während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in
späteren Jahren aber teilweise oder vollständig zurückgeht.

Süsskartoffel
Die Süßkartoffel oder Batate ist eine Pflanzenart, die zu den
Windengewächsen gehört. Ihre Wurzelknollen verdicken sich ähnlich
der Kartoffel. Der süssliche Geschmack der Bataten oder Süßkartoffeln
beruht auf ihrem hohen Gehalt an Zucker. Darüber hinaus enthält die
Knolle Stärke, die sog. Bataten- oder Süßkartoffelstärke. 100 g frische
Batate enthalten ca. 110 kcal, 70 g Wasser, 24 g Kohlenhydrate, 3,15
g Ballaststoffe, 410 mg Kalium, 35 mg Calcium und 30 mg Vitamin C.

Tagetesblüten
Ursprünglich aus Mexiko stammende Blume, die man heute in allen
Gärten sieht. Tagetes hat einen mildernden Effekt auf Kapha
(Flüssigkeit, Schleim) und Pitta (Hitze, Säure) im Körper. Es erhöht die
Blutbildung. Der Geschmack der Tagetes ist nicht sehr angenehm, ob
dies von den Hunden akzeptiert wird, weiß ich nicht.

Tangerinen
Aufgrund des hohen Vitamingehaltes sehr gut geeignet zur Stärkung
des Immunsystems. Enthalten das Provitamin A, viel Vitamin C,
Mineralstoffe und reichlich Fruchtzucker. Zu beachten ist allerdings der
enorme Säuregehalt, vor allem bei magenempfindlichen Hunden. Nur
in sehr bis überreifem Zustand und in kleinen Mengen verfüttern.

Teigwaren
Zur Herstellung der meisten Teigwaren verwendet man
Getreidemahlerzeugnisse aus Hartweizen, Weichweizen, Dinkel,
Roggen, Buchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Triticale für
Mehrkorn-Teigwaren, Speisesalz, jodiertes Speisesalz, Meersalz, Vollei,
Eigelb, Eiklar, auch tiefgefroren oder getrocknet, Milch, Milchpulver
jeweils in verschiedenen Fettgehaltsstufen, Gemüse, Kräuter, Pilze in
geeigneter Zubereitung (z.B. Mark, Saft, Pulver, Konzentrat) sowie
Gewürze, färbende Lebensmittel, Weizengluten,
Milcheiweißerzeugnisse, Sojaerzeugnisse. Nudeln sind stärkereich aber
auch arm an sonstigen Nährstoffen. Sie werden in der Regel sehr gerne
von den Hunden gefressen und decken einen Grossteil der benötigten
Kohlenhydrate.

Thunfisch
Sammelbezeichnung für viele zu den Makrelenartige gehörende Arten.
Insbesondere ist hier die Gattung Thun gemeint. Das Fleisch des
Thunfisches ist von dunkelrot bis weisslich, fett und vitaminreich, beim
weißen Thunfisch ist das Fleisch fettärmer. Die US-Regierung warnte
im Dezember 2003 vor dem Genuss von zu viel Thunfisch über
Wochen, womit auf die Gefahr durch sehr kleine Anreicherungen von
Quecksilber im Thunfisch – wie bei manchen anderen Fischarten auch –
hingewiesen werden sollte, die aber in den letzten 16 Jahren, wie
Untersuchungen an Thunfischkonserven zeigen, nicht zugenommen
hat.

Thymian
Gewürz, seine Wirkungen: verflüssigt und löst Schleim, fördert den
Auswurf, wirkt entkrampfend, desinfiziert und tötet Bakterien. Die
Haupt-Anwendungsgebiete sind Atemwegs-Erkrankungen

Tomaten
Reife Tomaten haben einen niedrigeren Säuregehalt und einen höheren
Zuckergehalt als unreife. Die höchsten Konzentrationen an Zucker,
Vitamin C und Fruchtsäure haben Tomaten aus dem Freilandanbau.
Unreife Tomaten sind grün und enthalten das Alkaloid Solanin.
Tomaten gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse. Dies
bedeutet, dass sie wie die Kartoffel toxische Glycoalkaloide enthalten
können. Solanin, das in roten Tomaten nur in geringen Mengen
vorhanden ist, jedoch in der unreifen grünen Frucht einen
ernährungsphysiologisch bedenklichen Grad erreichen kann.

Tomatenpurée
Durch Einkochen der überreifen Tomaten erhält man Tomatenpürée.
Das ev. noch vorhandene giftige Solanin verliert durch den
Kochprozess seine schadhafte Wirkung.

Topinambur
Trägt auch die Namen „Knollensonnenblume“ oder „Erdsonnenblume“.
Die Topinamburknolle ist ein nährstoffreiches Gemüse. Sie besitzt 80%
Wasser, zwischen 15 und 20% Kohlenhydrate, ca. 3% Eiweiß, die
Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium und Silizium, das
Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, D und C.

Trauben
Unabhängig voneinander warnte ein amerikanisches (ASPCA’s Animal
Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons
Information Service) Zentrum für Vergiftungsanfälle bei Tieren
kürzlich, dass Weintrauben und Rosinen das pure Gift sein könne für
Hunde. Gründe dafür konnten aber bis dato keine geliefert werden.
Unsere Hunde bedienen sich im Herbst immer wieder mal selber im
Garten mit Weintrauben und hatten bisher keinerlei Beschwerden. Es
ist vermutlich wie so oft eine Frage der Menge. Nachtrag: In Zürich gab
es im Jahre 2010 Todesfälle von Hunden, welche nachweislich eine
grosse Menge Traubentrester gefressen hatten.

Traubenkernöl
Traubenkernöl wird aus den Kernen der Weintrauben kalt gepresst. Es
ist selten auf dem Markt erhältlich und die meisten unter der
Bezeichnung „kalt gepresst“ erhältlichen Öle sind falsch deklariert.
Während chemisch gewonnenes Traubenkernöl fast farblos und von
neutralem Geruch ist, erkennen Sie kaltgepreßtes Traubenkernöl an
seiner natürlichen, grünlich bis grüngoldenen Farbe und dem typisch
traubig-nussigen Duft und Geschmack. Traubenkernöl weist den
höchsten Gehalt (ca. 85%) an ungesättigten Fettsäuren aller
Pflanzenöle auf. Neben Linol-, Öl-, Palmitin-, und Stearinsäure enthält
es verschiedene Vitamine (hoher Gehalt an Vitamin E), Flavonide (
Procyanidin), Resveratrol, Lecithin und Mineralien. Traubenkernöl
enthält als einziges Nahrungsmittel eine nennenswerte Menge an
Procyanidin. Dieses aussergewöhnliche Antioxidans ist rund 30 Mal
stärker als Vitamin C und rund 50 Mal stärker als Vitamin E. Bei den
neuesten Horrormeldungen, dass Trauben eben wegen dieser Kerne für
Hunde giftig seien, machte niemand eine Bemerkung wegen des
Traubenkernöls.

Trockenobst
Gehaltvoller als frisches Obst, teilweise vitamin- und mineralstoffreich.
In kleineren Mengen unbedenklich. Vorsicht bei Rosinen und
Weintrauben!

Truthahnfleisch
Truthahnfleisch besitzt einen hohen Eiweiß-Anteil (Brust 24 Prozent,
Oberkeule 21 Prozent) ist besonders fettarm (Brust 2 Prozent,
Oberkeule 8 Prozent). Der niedrige Fettanteil besteht zu einem Großteil
aus wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ulmenspierkraut
Auch Mädesüss genannt, hervorragendes Stoffwechselmittel,
schweisstreibend, entgiftet über den Schweiss, Blutreiniger, stark
harntreibend.

Vollkorngetreide
Vollkornprodukte sind Getreideprodukte, die aus dem ganzen Korn
bestehen, also nicht von den Randschichten (der Kleie) oder dem
Keimling befreit wurden. Vollkorn wird im Ganzen, als Schrot oder Mehl
weiterverarbeitet. Daher haben Vollkornprodukte nicht wie normale
Mehle eine Typenzahl. In den Randschichten befindet sich ein Grossteil
der Ballaststoffe, Vitamine, Oele und Mineralstoffe des Getreides.
Neben den erwünschten Stoffen enthält Vollkorn je nach Getreideart
verschiedene Abwehrstoffe (Antinutriva) gegen Fressfeinde wie Phytin,
Arabinoxylane, Pentosane, Lecitine.

Vollmilch
Als Vollmilch bezeichnet man frische wärmebehandelte Kuhmilch mit
einem Fettgehalt von 3,5 %. Kuhmilch wäre nahezu optimal
zusammengesetzt, ist aber nicht generell verträglich. Zu den Vorteilen
der Milch zählt der hohe Anteil an hochwertigem Protein,
Mengenelementen und Vitaminen. Die Schwäche liegen in den geringen
Zahl langkettiger Fettsäuren bei gleichzeitig grösseren Mengen an
kurz- und mittelkettigen Fettsäuren, die vom Hund weniger gut
vertragen werden. Eingrenzend in der Fütterung ist vor allem aber
auch der hohe Gehalt an Milchzucker (Laktose; rund 5 Gramm/100
Milliliter), denn dieser Zucker kann von vielen ausgewachsenen Hunden
im Dünndarm nicht vollständig zerlegt werden, so dass es nach
übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im Dickdarm kommt,
begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur Verdauung der Lactose
ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen Produktion bei Welpen
während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in späteren Jahren aber
teilweise oder vollständig zurückgeht.

Walnuss
Die Walnuss ist im botanischen Sinne eigentlich keine Nuss sondern
eine Steinfrucht. Die Nüsse sind reich an pflanzlichem Eiweiss,
ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen (A, B-Komplex, C und etws
weniger Vitamin E ) sowie an Mineralstoffen (Kalzium, Zink, Eisen).
Aeuesserte Vorsicht ist aber geboten bei den grünen Fruchtschalen um
die Walnuss. Diese können von einem toxinbildenden Pilz befallen sein
(Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar
mit Strychnin), welches bei Einnahme durch seine stark neurotoxische
Wirkung bei Hunden zum Tod führen kann. Dieser Pilzbefall der grünen
Fruchtschale ist äusserlich nicht sichtbar. Obwohl die Schale bitter ist,
könnte sie vor allem von Welpen oder jungen Hunden im Spiel
aufgenommen werden.

Walnussöl
Das hellgelbe bis grünliche, klare Öl mit dem feinen Nussaroma wird,
wie der Name ahnen lässt, aus frischen Walnüssen hergestellt. Es wird
überwiegend kaltgepresst, da es nicht hoch erhitzbar ist. Walnussöl
enthält besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren (ca.90%),
aber kaum Vitamin E. Wassermelone
Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse, werden aber im
Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Familie als Obst verwendet.
Melonen haben einen Wassergehalt von ungefähr 90 Prozent und
liefern kaum Kalorien. Während in Wassermelonen nicht viele Vitamine
stecken, kann sich bei Zuckermelonen der Gehalt an Vitamin C, Beta-
Carotin und Mineralstoffen wie Calcium und Kalium sehen lassen.
Immer im sehr reifen Zustand verfüttern, sonst kann es zu Durchfall
führen.

Weintrauben
Unabhängig voneinander warnte ein amerikanisches (ASPCA’s Animal
Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons
Information Service) Zentrum für Vergiftungsanfälle bei Tieren
kürzlich, dass Weintrauben und Rosinen das pure Gift sein könne für
Hunde. Gründe dafür konnten aber bis dato keine geliefert werden. Ich
kann mir das persönlich nicht vorstellen, da meine Hunde immer
wieder mal Rosinen und Weintrauben bekommen, oder sich gar
selbstim Garten mit Weintrauben bedienten und keinerlei Beschwerden
hatten. Nachtrag: Gemäss Tox. Institut liegt die toxische relevante
Menge bei 150-300g/kg Körpergewicht des Tieres. D.H. für einen 30 Kg
Hund macht das 4,5 – 9 Kg Trauben!

Weizen
Mit Weizen werden eine Reihe von Arten der Süßgräser bezeichnet. Die
verschiedenen Arten des Weizen stellen das zweitmeistangebaute
Getreide der Welt dar (nach dem Mais und gefolgt vom Reis). Weizen
besteht aus 60 % Stärke (Zucker), 12 % Eiweiß, 2 % Fett und 13 %
Wasser. Gegen Unkräuter und Pilze werden mehrere
Pflanzenschutzanwendungen durchgeführt. Weizen wird in Gruppen
eingeteilt: A-Gruppe: Qualitätsweizen – hohe Eiweißqualität. Kann
Defizite anderer Sorten ausgleichen. B-Gruppe: Brotweizen – alle
Sorten, die für die Gebäckherstellung gut geeignet sind. C-Gruppe:
sonstiger Weizen – hauptsächlich für Futterzwecke Weizenkeimlinge
Getreidekeimlinge enthalten reichlich Vitamine der B-Gruppe (Vit. B1,
B2, B6, Niacin, Pantothensäure, und im besonderen Folsäure) sowie
Magnesium (Mg), Phosphor (P) und pflanzliches Eisen (Fe). Der Anteil
von Vitamin E bei den Weizenkeimlingen ist ebenfalls beachtlich.
Getreideeiweiss aus Weizenkeimlingen zählt zu den hochwertigen
Pflanzeneiweissen. Speziell Weizenkeime sind gute Lieferanten von
mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Weizenkeimöl
Weizenkeimöl wird aus dem Keim des Weizenkorns gewonnen. Sein
hoher Gehalt an Vitamin E machen das Öl zu einem oft verwendeten
Diätöl. Vitamin E hat die Eigenschaft sich durch Säure und bei
Hitzeeinwirkung zu zersetzen. Dadurch verliert es seine biologische
Wirkung. Darum sollte Weizenkeimöl möglichst frisch und nur kalt
verwendet werden.

Weizenkleie
Die Kleie ist ein Nebenprodukt, welches beim Mahlen des Weizen-
Getreides anfällt. Es sind die Schalen der Getreidekörner. Wird
vorwiegend als Futtermittel verwendet. Ballaststofflieferant, fördert die
Verdauung. Für eine vollwertige Ernährung ist Kleie jedoch wenig
geeignet.

Wels
Der Wels (auch „Waller“) ist ein Süßwasserfisch. Mit einer Gesamtlänge
von bis zu 3 Metern und einem Maximalgewicht von über 150 kg ist er
der zweit größte einheimische Süßwasserfisch hinter dem Stör. Wie die
meisten Fische ein hervorragender Eiweiss- und Jodlieferant. Enthält
wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Wildlachsöl
Reich an essentiellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren (mehrfach
ungesättigte Fettsäuren). Lachsöl ist das Geheimnis der Eskimos für
Vitalität. Enthält zudem reichlich Vitamin A (Vorsicht Hypervitaminose). Wirsing
Der Wirsing gehört zu der botanischen Familie der Kreuzblütler und ist
sehr eng mit dem Weißkohl und dem Rotkohl verwandt.

Wirsing
enthält wie auch andere Kohlarten – eine Vorstufe von Vitamin C, die durch
Hitze erschlossen wird. Durch vorsichtiges Garen wird Wirsing deshalb
noch gesünder und leistet gerade in der kalten Jahreszeit einen
wichtigen Beitrag zur Vitamin-C-Versorgung und zur Stärkung der
körpereigenen Abwehrkräfte. Außerdem verbergen sich in den
Wirsingblättern die Vitamine B1 und B2, Folsäure sowie Kalium,
Calcium und Phosphor. Der Energiegehalt ist mit 32 Kalorien je 100 g
Wirsing gering. Wie jede Kohlart jedoch, sollte auch Wirsing dosiert
verabreicht werden, da es sonst zu Blähungen führen kann. Wurzelgemüse
Zum Wurzelgemüse zählen verschiedene Gemüsearten, deren Wurzeln
als nährstoffreiche Speicherorgane dienen und somit zum Verzehr
geeignet sind. Z.B.Mohrrüben, Knollensellerie, Schwarzwurzeln.

Zander
Der Zander auch Schill, Hechtbarsch oder Fogosch (ung. fogas)
genannt, gehört zur Ordnung der Barsche. Er ist unter den
Barschartigen Europas der größte Süßwasserfisch. Er enthält wie die
meisten Fische hochwertiges Protein, Jod und Omega-3-Fettsäuren.
Vorsicht, er gehört auch zu den feingliedrigen Fischen, denn die
enthalten viele kleine feine Gräten, die nur schwer zu entfernen sind.

Ziegenmilch
Ziegenmilch enthält ca.3,9 % Kohlenhydrate zum Vergleich mit der
Kuhmilch, welche 4,8 % enthält, also einen tieferen Wert. Trotzdem ist
wegen der in den Kohlehydraten der Milch enthaltenen Lactose Vorsicht
geboten .Folgender Wert von (Laktose; rund 5 Gramm/100 Milliliter)
sollte nicht überschritten werden, denn dieser Zucker kann von vielen
ausgewachsenen Hunden im Dünndarm nicht vollständig zerlegt
werden, so dass es nach übermässiger Aufnahme zu Fehlgärungen im
Dickdarm kommt, begleitet von Durchfall oder weichem Kot. Zur
Verdauung der Lactose ist das Enzym Lactase erforderlich, dessen
Produktion bei Welpen während der Säugezeit voll ausgeprägt ist, in
späteren Jahren aber teilweise oder vollständig zurückgeht.

Zucchini
Die Zucchini gehört zu der Familie der Kürbisgewächse. Enthält
Vitamine und vor allem Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium
und Phospor. Zucchini, Zucchetti, Zucchino, Gemüsekürbis oder
Gurkenkürbis wie sie sonst noch benannt werden, können sehr gut an
Hunde verfüttert werden. Aber wie alle Gemüse sollten sie stark
zerkleinert oder leicht gedünstet werden, damit sie vom hündischen
Organismus verwertet werden können

Zwetschgen
Fördert die Verdauung und den Abtransport von Giftstoffen aus dem
Darm. Regt die Speicheltätigkeit an und den Magensaft. Optimiert den
Kreislauf und die Nierentätigkeit. Enthält Karotin, B1 B2, sehr viel
Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor und Kalzium. Man
sollte aber die Zwetschgen möglichst schälen, da die Zwetschgenhaut
Gärungen im Darm provozieren könnte.

Zwiebeln
Grössere Mengen Zwiebeln sind giftig für Hunde. Sie enthalten das
giftige N-Propyldisulfid, welches zur Hämolyse (=Zerstörung der roten
Blutkörperchen) führen. Dabei ist es gleich, ob die Zwiebel roh oder
gekocht gefressen wird. Gemäss dem Veterinärtoxikologischen Institut
der Universität Zürich: Vergiftungen treten ab 40 g pro Kg Hund auf,
d.h. für einen 35 Kg Hund also erst bei 1,4 kg (!) Zwiebel

Vielen Dank für die Genehmigung der Veröffentlichung an den MKD Shop
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